Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 112 Agni-Lied: Glanz, Lodern und Rufer

tava śriyo varṣyasyeva vidyutogneścikitra uṣasāmivetayaḥ yadoṣadhīrabhisṛṣṭo vanāni ca pari svayaṃ cinuṣe annamāsani

Deine Herrlichkeiten erscheinen wie [die] des regnenden [Himmels], wie Blitze, Agni, [wie] die Bahnen der Morgenröten, wenn du auf die Kräuter losgelassen wirst und selbst die Wälder rings aufliest [und] im Mund [Nahrung] hast [?].

vātopajūta iṣito vaśāṃ anu tṛṣu yadannā veviṣadvitiṣṭhase ā te yatante rathyo3 yathā pṛthakśardhāṃsyagne ajarasya dhakṣataḥ

Vom Wind angetrieben, herbeigeeilt, [folgst du] den Kühen [oder: dem Willen], wenn du, durstig, die Speisen durchdringst, stehst du da; auf dich richten sich [die Flammen] wie Wagen[gespanne] getrennt: die Glut des alterslosen, brennenden Agni. [Anm.: Wortlaut teils schwierig; Textzustand fraglich.]

medhākāraṃ vidathasya prasādhanamagniṃ hotāraṃ paribhūtaraṃ matim tvāmarbhasya haviṣaḥ samānamittavāṃ maho vṛṇate nānyaṃ tvat

Den Einsichts-Schaffer, den Vollender der Feier [vidatha], Agni, den Rufer, den alles Überwindenden, [den] Gedanken: dich, [den] gleichen für kleine [wie] Opfergabe, wählen die Großen; keinen anderen als dich. [Anm.: Deutung unsicher.]

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