Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 109 Soma Pavamāna: Gaben für Sänger

pra kavirdevavītaye 'vyā vārebhiravyata sāhvānviśvā abhi spṛdhaḥ

Der Seher [ist] hervorgegangen zur Einladung der Götter [devavīti]; durch die Schafhaar-Sieben ist er umschlossen worden [oder: er wird geschützt]; der alle Widersacher Bezwingende.

sa hi ṣmā jaritṛbhya ā vājaṃ gomantaminvati pavamānaḥ sahasriṇam

Denn der treibt den Sängern Kraftgabe, reich an Rindern, herbei, der sich läuternde, tausendfache.

pari viśvāni cetasā mṛjyase pavase matī sa naḥ soma śravo vidaḥ

Ringsum wirst du mit dem Geist von allem gereinigt, du klärst dich mit [unserem] Gedanken; du, Soma, finde uns Ruhm!

abhyarṣa bṛhadyaśo maghavadbhyo dhruvaṃ rayim iṣaṃ stotṛbhya ā bhara

Ström hin, weithin Ruhmvoller: den Freigebigen [Gönnern] beständigen Reichtum; bring den Sängern Stärkung.

tvaṃ rājeva suvrato giraḥ somāviveśitha punāno vahne adbhuta

Du, gleich einem König mit guten Gesetzen [Geboten], bist in die Lieder eingedrungen; du Läuternder, o Fahrer, o Wunderbarer.

sa vahnirapsu duṣṭaro mṛjyamāno gabhastyoḥ somaścamūṣu sīdati

Dieser Fahrer, im Wasser schwer zu überwinden, in den Händen gereinigt: Soma setzt sich in die Kufen.

krīḍurmakho na maṃhayuḥ pavitraṃ soma gacchasi dadhatstotre suvīryam

Spielend, [wie] ein Freigebiger, Gabenwilliger, gehst du, Soma, zum Sieb; dem Sänger heldenhafte Kraft verleihend.

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