Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 254 Indra/Sonne: Das Roß wird angeschirrt

yuñjanti bradhnamaruṣaṃ carantaṃ pari tasthuṣaḥ rocante rocanā divi

Sie schirren den Braunen, Rötlichen an, der umherwandelt, rings von den Stehenden [umgeben]; die Lichtstätten leuchten im Himmel.

yuñjantyasya kāmyā harī vipakṣasā rathe śoṇā dhṛṣṇū nṛvāhasā

Ihm schirren sie die lieben Falben an den Wagen, die Flügelbreiten, die rötlichen, kühnen, männerfahrenden.

ketuṃ kṛṇvannaketave peśo maryā apeśase samuṣadbhirajāyathāḥ

Ein Banner schaffend dem Formlosen [Anm.: aketu, „ohne Erkenntnis/Zeichen“], Gestalt, ihr Sterblichen, dem Gestaltlosen, wurdest du mit den Morgenröten [?] geboren [Anm.: Lesart usadbhiḥ, sam-uṣadbhiḥ nach Wortlaut].

Parallele zu RV 1.6.3.

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