Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 215 Soma: Der wache Seher im Sieb

ā jāgṛvirvipra ṛtāṃ matīnāṃ somaḥ punāno asadaccamūṣu sapanti yaṃ mithunāso nikāmā adhvaryavo rathirāsaḥ suhastāḥ

Der wache Seher der Wahrheitsgedanken, Soma, geläutert, hat sich in den Bechern niedergelassen; ihn, den die Paare mit Verlangen bedienen, die Adhvaryus, die Wagenlenker [?], die mit guten Händen.

„rathirāsaḥ“ unsicher

sa punāna upa sūre dadhāna obe aprā rodasī vi ṣa āvaḥ priyā cidyasya priyasāsa ūtī sato dhanaṃ kāriṇe na pra yaṃsat

Er, geläutert, hat die Sonne zu sich genommen [?]; er hat beide Welten erfüllt und aufgeschlossen. Dessen Hilfen, auch dem Lieben, der lieb ist [?], wird er dem Sänger den Besitz des Wesens nicht versagen.

Wortlaut schwierig [?]

sa vardhitā vardhanaḥ pūyamānaḥ somo mīḍhvāṃ abhi no jyotiṣāvīt yatra naḥ pūrve pitaraḥ padajñāḥ svarvido abhi gā adrimiṣṇan

Er, der Mehrende, der Stärkende, geläutert, der Soma, der Spender, hat uns mit Licht beschützt; dort, wo unsere Vorväter, die den Weg kannten, das Licht findend, die Kühe aus dem Fels heraus [?] aufsuchten.

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