gāva upa vadāvaṭe mahi yajñasya rapsudā ubhā karṇā hiraṇyayā
Die Kühe brüllen [?] bei der Grube, du Großer, der du der Weihehandlung Gaben schenkst [?]; beide Ohren [sind] golden.
Sāmaveda · Uttarārcika
Bildhafte Verse zum Somapressen (Grube, Kufe, Milch/Honig); Deutung teils unsicher.
gāva upa vadāvaṭe mahi yajñasya rapsudā ubhā karṇā hiraṇyayā
Die Kühe brüllen [?] bei der Grube, du Großer, der du der Weihehandlung Gaben schenkst [?]; beide Ohren [sind] golden.
abhyāramidadrayo niṣiktaṃ puṣkare madhu avaṭasya visarjane
Zu ihm hin haben die Presssteine [?] den Honig [Soma] in den Lotos [Anm.: „puṣkara“ auch: Kufe/Gefäß] gegossen, beim Ausgießen der Grube [?].
siñcanti namasāvaṭamuccācakraṃ parijmānam nīcīnabāramakṣitam
Sie gießen mit Verneigung die Grube [voll], die ein hochgestelltes Rad hat, die ringsum läuft, mit abwärts gerichteter Öffnung, unerschöpflich [?].