Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 306 Die Somakühe und die Grube: Vers vom Pressstein und Fass

Bildhafte Verse zum Somapressen (Grube, Kufe, Milch/Honig); Deutung teils unsicher.

gāva upa vadāvaṭe mahi yajñasya rapsudā ubhā karṇā hiraṇyayā

Die Kühe brüllen [?] bei der Grube, du Großer, der du der Weihehandlung Gaben schenkst [?]; beide Ohren [sind] golden.

abhyāramidadrayo niṣiktaṃ puṣkare madhu avaṭasya visarjane

Zu ihm hin haben die Presssteine [?] den Honig [Soma] in den Lotos [Anm.: „puṣkara“ auch: Kufe/Gefäß] gegossen, beim Ausgießen der Grube [?].

siñcanti namasāvaṭamuccācakraṃ parijmānam nīcīnabāramakṣitam

Sie gießen mit Verneigung die Grube [voll], die ein hochgestelltes Rad hat, die ringsum läuft, mit abwärts gerichteter Öffnung, unerschöpflich [?].

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