Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 300 Soma Pavamāna: Läuterung mit glänzender Farbe

ayā rucā hariṇyā punāno viśvā dveṣāṃsi tarati sayugvabhiḥ sūro na sayugvabhiḥ dhārā pṛṣṭhasya rocate punāno aruṣo hariḥ viśvā yadrūpā pariyāsyṛkvabhiḥ saptāsyebhirṛkvabhiḥ

Mit diesem falben Glanz geläutert überwindet er alle Feindseligkeiten mit den Gleichgespannten [Rossen], wie die Sonne mit den Gleichgespannten. Der Strom des Rückens leuchtet, geläutert, rötlich, falb; wenn du alle Gestalten umkreist mit den Hymnen-Singenden, mit den Siebenmündigen, Hymnen-Singenden.

prācīmanu pradiśaṃ pāti cekitatsaṃ raśmibhiryatate darśato ratho daivyo darśato rathaḥ agmannukthāni pauṃsyendraṃ jaitrāya harṣayata vajraśca yadbhavatho anapacyutā samatsvanapacyutā

Nach der östlichen Richtung [Himmelsrichtung] schützt er, sichtbar, mit den Strahlen bemüht er sich; der Wagen ist sehenswert, göttlich, der sehenswerte Wagen. Die Lieder sind gekommen; erfreut Indra zum Siegen mit Mannestat; und wenn ihr beide, Unerschütterliche, [dort] seid, in den Kämpfen unerschütterlich.

tvaṃ ha tyatpaṇīnāṃ vido vasu saṃ mātṛbhirmarjayasi sva ā dama ṛtasya dhītibhirdame parāvato na sāma tadyatrā raṇanti dhītayaḥ tridhātubhiraruṣībhirvayo dadhe rocamāno vayo dadhe

Du fürwahr hast jenen Schatz der Paṇis gefunden; du reinigst dich mit den Müttern im eigenen Haus, in der Wohnung, durch die Gedanken der Ordnung. Wie ein Sāman aus der Ferne, dort, wo die Gedanken erklingen; mit den dreifachen, rötlichen [Kühen] erlangt er Lebenskraft [vayas], leuchtend erlangt er Lebenskraft [Anm.: „raṇanti“ und „parāvato na sāma“ Deutung unsicher] [?].

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