Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 105 Indra und Soma: Rausch und Taten

indra juṣasva pra vahā yāhi śūra hariha pibā sutasya matirna madhoścakānaścārurmadāya

Indra, sei zufrieden, fahre [sie] vor, komm, Held, hierher zu den Falben; trinke vom Gepressten, [begierig] wie ein Gedanke nach dem Süßen, ein Liebenswerter, zum Rausch.

indra jaṭharaṃ navyaṃ na pṛṇasva madhordivo na asya sutasya svā3rnopa tvā madāḥ suvāco asthuḥ

Indra, fülle den Bauch [neu, wie] mit dem Süßen [wie] vom Himmel; um diesen gepressten [Soma] herum sind dich [die Rauschtränke] mit schöner Stimme wie Sonnenlicht [?] angekommen. [Anm.: svā3r na, „wie Licht/Himmel“, Deutung unsicher.]

indrasturāṣāṇmitro na jaghāna vṛtraṃ yatirna bibheda valaṃ bhṛgurna sasāhe śatrūnmade somasya

Indra, der Kraftvolle, [wie] Mitra, erschlug den Vṛtra wie ein Asket [Yati] [?]; er spaltete den Vala wie Bhṛgu; er überwältigte die Feinde im Rausch des Soma. [Anm.: Vergleiche mit yati und Bhṛgu als Eigennamen; unsicher.]

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