Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 233 Soma Pavamāna: Der Presssaft brüllt dem Gedankenvers entgegen

abhi tripṛṣṭhaṃ vṛṣaṇaṃ vayodhāmāṅgoṣiṇamavāvaśaṃta vāṇīḥ vanā vasāno varuṇo na sindhūrvi ratnadhā dayate vāryāṇi

Auf den dreirückigen [Anm.: tripṛṣṭha, „mit drei Rücken/Oberflächen“; Beiname des Soma] Stier, den Kraftspender, der Zuruf ‚Aṅgoṣin‘ [?] stimmten die Stimmen an; die Wasser wie Wälder als Gewand tragend, gleich Varuṇa, verteilt er wie ein Schatzverleiher die begehrenswerten Güter.

śūragrāmaḥ sarvavīraḥ sahāvānjetā pavasva sanitā dhanāni tigmāyudhaḥ kṣipradhanvā samatsvaṣāḍhaḥ sāhvānpṛtanāsu śatrūn

Schar der Helden, allen Männern zugetan, siegreich und gewaltig, sei klärend fließend Gewinner der Güter; scharf an Waffen, schnell im Bogen, in den Kämpfen unbezwinglich, überwältigt er in den Schlachten die Feinde.

urugavyūtirabhayāni kṛṇvantsamīcīne ā pavasvā purandhī apaḥ siṣāsannuṣasaḥ svā3rgāḥ saṃ cikrado maho asmabhyaṃ vājān

Weiten Weideraum, Schutz vor Furcht schaffend, fließe klärend zur gemeinsamen [?] Fülle; die Wasser und die Morgenröten gewinnen wollend, die den Himmel erreichen, brülle, Großer, uns Kraftgüter zu.

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