Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 311 Soma-Pavamāna: Salbung, Lied und Lauf des Rosses

añjate vyañjate samañjate kratuṃ rihanti madhvābhyañjate sindhoru 'cchvāse patayantamukṣaṇaṃ hiraṇyapāvāḥ paśumapsu gṛbhṇate

Sie salben, sie schmücken, sie salben ringsum den Willen [Soma]; sie lecken [ihn], sie salben ihn mit Honig; beim Aufschwellen des Stroms [?], den herabfliegenden Bullen, die goldrein Läuternden fassen sie im Wasser als Tier [?] [Anm.: Wortlaut und Bezug unsicher].

vipaścite pavamānāya gāyata mahī na dhārātyandho arṣati ahirna jūrṇāmati sarpati tvacamatyo na krīḍannasaradvṛṣā hariḥ

Singt dem weisen, sich läuternden [Soma]; wie ein Strom, der große Tropfen der Speise [Soma] fließt hinüber; wie eine Schlange kriecht er über die alte Haut, wie ein Ross spielend schreitet er, der Bulle, der Falbe, [in den Filter] [?].

agrego rājāpyastaviṣyate vimāno ahnāṃ bhuvaneṣvarpitaḥ harirghṛtasnuḥ sudṛśīko arṇavo jyotīrathaḥ pavate rāya okyaḥ

An der Spitze gehend, als König, wird er, der Ross-Gleiche, aufs Beste angetrieben [?]; der Ermesser der Tage, in den Welten niedergelegt, der Falbe, butterträufelnd, schön anzusehen, ein Meer, der Wagenlenker des Lichts, klärt sich der Heimische [?] zum Reichtum hin [?] [Anm.: „okyaḥ“ unsicher].

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