Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 144 Indra: Herrscher der Menschen; „die göttliche Mutter gebar den Segensreichen“

Kehrvers: „Die göttliche Gebärerin gebar, die segensreiche Gebärerin gebar“.

ubhe yadindra rodasī āpaprāthoṣā iva mahāntaṃ tvā mahīnāṃ samrājaṃ carṣaṇīnām devī janitryajījanadbhadrā janitryajījanat

Wenn du, Indra, beide Welten erfüllt hast wie die Morgenröte, [dich] den Großen unter den Großen, den Allherrscher der Völker: die göttliche Gebärerin gebar [dich], die segensreiche Gebärerin gebar [dich].

dīrghaṃ hyaṅkuśaṃ yathā śaktiṃ bibharṣi mantumaḥ pūrveṇa maghavanpadā vayāmajo yathā yamaḥ devī janitryajījanadbhadrā janitryajījanat

Lang wie ein Haken trägst du [deine] Macht, Sinnenreicher; mit dem ersten Schritt, Maghavan, [treibst du] uns wie den Ziegenbock des Yama [Anm.: vayām ajo yathā yamaḥ, Sinn unsicher] [?]; die göttliche Gebärerin gebar [dich], die segensreiche Gebärerin gebar [dich].

Textzustand fraglich.

ava sma durhṛṇāyato marttasya tanuhi sthiram adhaspadaṃ tamīṃ kṛdhi yo asmāṃ abhidāsati devī janitryajījanadbhadrā janitryajījanat

Zieh herab, dass er fest sei [?], den Sterblichen, der Böses im Sinn hat; mach ihn zu einem, der unten steht, wer uns anfeindet; die göttliche Gebärerin gebar [dich], die segensreiche Gebärerin gebar [dich].

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