Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 101 Soma Pavamāna: Läuterung durch das Schafwollsieb

somaḥ punāna ūrmiṇāvyaṃ vāraṃ vi dhāvati agre vācaḥ pavamānaḥ kanikradat

Soma, sich läuternd, strömt in Wellen durch das Schafhaar-Sieb; als Läuterer brüllt er voran der Rede.

dhībhirmṛjanti vājinaṃ vane krīḍantamatyavim abhi tripṛṣṭhaṃ matayaḥ samasvaran

Mit Gedanken [Andachten] streicheln sie den Siegespreisträger, der im Holz [Gefäß] spielt, über das Schaf[haar] hinweg; die Lieder ertönten zusammen auf den Dreifach-Rücken [Anm.: tripṛṣṭha, der dritte Himmel bzw. das Pressgefäß, unsicher] hin [?].

asarji kalaśāṃ abhi mīḍhvāntsaptirna vājayuḥ punāno vācaṃ janayannasiṣyadat

Losgelassen ist er zu den Kufen [Kelchen] hin, der Freigebige, gleich einem siegbegierigen Ross; sich läuternd, die Rede erzeugend, ist er hingeflossen.

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