Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 380 Agni: Rufer, Sohn der Kraft, Jātavedas

agniṃ hotāraṃ manye dāsvantaṃ vasoḥ sūnuṃ sahaso jātavedasaṃ vipraṃ na jātavedasam ya ūrdhvaro svadhvaro devo devācyā kṛpā ghṛtasya vibhrāṣṭimanu śukraśociṣa ājuhvānasya sarpiṣaḥ

Agni rufe ich als Rufer an, den Gabenreichen, den Sohn der Kraft, den Jātavedas, wie einen Seher den Jātaveda; der hoch aufragt, wohlgeweiht ist, der Gott, mit göttergerichteter Gnade; dem Glanz der Butter nach, den hell Leuchtenden, dem mit Schmalz Begossenen.

yajiṣṭhaṃ tvā yajamānā huvema jyeṣṭhamaṅgirasāṃ vipra manmabhirviprebhiḥ śukramanmabhiḥ parijmānamiva dyāṃ hotāraṃ carṣaṇīnām śociṣkeśaṃ vṛṣaṇaṃ yamimā viśaḥ prāvantu jūtaye viśaḥ

Dich, den Verehrungswürdigsten, rufen wir Opfernden an, den Ältesten der Aṅgiras, o Seher, mit Gedanken, mit hellen Gedanken der Seher; wie den Himmel umschweifend, den Rufer der Völker. Den Flammenhaarigen, Stier, den diese Stämme zum Beistand fördern mögen.

sa hi purū cidojasā virukmatā dīdyāno bhavati druhantaraḥ paraśurna druhantaraḥ vīḍu cidyasya samṛtau śruvadvaneva yatsthiram niṣṣahamāṇo yamate nāyate dhanvāsahā nāyate

Der ist es, der auch von vielen mit kräftigem Leuchten strahlend wird, den Trug überwindend, wie eine Axt den Trug überwindend. Auch das Feste bricht in seinem Zusammenstoß, wie in Wäldern; überwältigend hält er, geht nicht [verloren]; die Bogen bezwingend geht er nicht verloren [?] [Anm.: Textzustand fraglich].

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