Er verkündet die Dichtung wie Uśanas, der Gott, die Geburten der Götter tut er kund; mit großem Gesetz, mit reinem Verwandten, läuternd, geht der Eber [?] mit dem Fuß [Anm.: varāha, „Eber“, hier Bild für den Soma] tönend hin.
pra haṃsāsastṛpalā vagnumacchāmādastaṃ vṛṣagaṇā ayāsuḥ
āṅgoṣiṇaṃ pavamānaṃ sakhāyo durmarṣaṃ vāṇaṃ pra vadanti sākam
Die Schwäne, die schwatzenden, tönenden [Anm.: unsichere Wortdeutung] [?] sind zum wunderbaren Ort geeilt, die Stierscharen; den Āṅgūṣa-Sänger, den sich Klärenden, den schwer zu Bewältigenden, den Pfeil, rufen die Freunde zusammen an.
sa yojata urugāyasya jūtiṃ vṛthā krīḍantaṃ mimate na gāvaḥ
parīṇasaṃ kṛṇute tigmaśṛṅgo divā harirdadṛśe naktamṛjraḥ
Er schirrt an den Antrieb des Weitschreitenden; die Kühe messen [ihn] nicht, wenn er umsonst spielt; der Scharfhornige macht [sich] umschlossen [?]; am Tag ist der Falbe zu sehen, in der Nacht der Rötliche.
āpānāso vivasvato jinvanta uṣaso bhagam
sūrā aṇvaṃ vi tanvate
Die Erlangten, des Vivasvat [Sohn], die Bhaga der Morgenröte antreibend: die Sonnen [Anm.: sūrāḥ, auch „Sänger“] spannen das Feine [Fadenwerk, Sieb] auseinander [?].