Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 398 Verzauberung des Feindes: Fort, gegnerische Heere

amīṣāṃ cittaṃ pratilobhayantī gṛhāṇāṅgānyapve parehi abhi prehi nirdaha hṛtsu śokairandhenāmitrāstamasā sacantām

Der Feinde Sinn verlockend, [du] Glieder der Häuser [?], hinweg, Apvā [Anm.: Unheilsgöttin/Krankheit]! Geh voran, verbrenne in den Herzen mit Kummer; die Feinde sollen mit blinder Finsternis vereint sein.

pretā jayatā nara indro vaḥ śarma yacchatu ugrā vaḥ santu bāhavo 'nādhṛṣyā yathāsatha

Zieht vor, siegt, ihr Männer; Indra soll euch Schutz gewähren. Furchtbar sollen eure Arme sein, unbezwingbar, wie ihr sein sollt.

avasṛṣṭā parā pata śaravye brahmasaṃśite gacchāmitrānpra padyasva māmīṣāṃ kaṃ ca nocchiṣaḥ

Losgelassen, fliege fort, Pfeil, von der Weihe [Anm.: brahmasaṃśite – „vom Gebet geschärft“] gewetzt; geh zu den Feinden, ziele auf sie; keinen von ihnen lasse übrig.

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