agniṃ vo devamagnibhiḥ sajoṣā yajiṣṭhaṃ dūtamadhvare kṛṇudhvam
yo martyeṣu nidhruvirṛtāvā tapurmūrdhā ghṛtānnaḥ pāvakaḥ
Macht Agni, den himmlischen, in Eintracht mit den Feuern zum verehrungswürdigsten Boten bei der Weihehandlung – ihn, der unter den Sterblichen der Feststehende ist, der des Rechten Waltende, der Hitzehäuptige, den von Schmelzbutter Genährten, den Läuternden.
prothadaśvo na yavase 'viṣyanyadā mahaḥ saṃvaraṇādvyasthāt
ādasya vāto anu vāti śociradha sma te vrajanaṃ kṛṣṇamasti
Er prasselt wie ein Ross, das sich auf der Weide sättigt [?], als er sich aus der großen Umschließung erhob. Dann weht der Wind ihm nach, leuchtend ist seine Flamme; und schwarz ist dir, Agni, dein Pfad [?].
Textzustand des zweiten Halbverses unsicher; Parallele zu RV 1.58.4
udyasya te navajātasya vṛṣṇo 'gne carantyajarā idhānāḥ
acchā dyāmaruṣo dhūma eṣi saṃ dūto agna īyase hi devān
Es steigen auf deine unalternden Flammen, die Entfachten, du frisch Geborener, du Stier, Agni. Zum Himmel hin, du Rötlicher, geht dein Rauch; du wirst ja als Bote zu den Göttern ausgesandt.