Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 170 Soma: Kräfte erheben sich, Schafhaarsieb und Rausch

utte śuṣmāsa īrate sindhorūrmeriva svanaḥ vāṇasya codayā pavim

Empor erheben sich deine Kräfte wie das Rauschen der Flutwelle des Flusses; treibe des Vāṇa Pavi an [Anm.: Bedeutung von „vāṇa“ und „pavi“ unsicher; „Klang/Pfeife“ und „Radkranz/Spitze“ möglich] [?].

prasave ta udīrate tisro vāco makhasyuvaḥ yadavya eṣi sānavi

Bei deiner Erzeugung erheben sich die drei Stimmen, festbegierig [makhasyuvaḥ] [?], wenn du im Schafhaar auf den Rücken (sānavi) gehst [?].

avyā vāraiḥ pari priyaṃ hariṃ hinvantyadribhiḥ pavamānaṃ madhuścutam

Mit den Haaren des Siebs treiben sie den lieben Falben mit den Steinen an, den sich Läuternden, Honigträufelnden.

ā pavasva madintama pavitraṃ dhārayā kave arkasya yonimāsadam

Strömle, Berauschendster, ins Sieb mit dem Strom, Seher; setze dich in den Schoß des Lobgesangs [arka] [?].

sa pavasva madintama gobhirañjāno aktubhiḥ endrasya jaṭharaṃ viśa

Du, Berauschendster, strömle, mit Milch, mit Salben geschmückt; dringe in Indras Bauch ein.

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