Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 400 Indra: Zerschmettere Unholde und Feinde

vi rakṣo vi mṛdho jahi vi vṛtrasya hanū ruja vi manyumindra vṛtrahannamitrasyābhidāsataḥ

Zerstreue die Unholde, zerstreue die Bedränger; zerbrich Vritras Kinnbacken. Zerstreue den Zorn, Indra, Vritra-Töter, des Feindes, der uns angreift.

vi na indra mṛdho jahi nīcā yaccha pṛtanyataḥ yo asmāṃ abhidāsatyadharaṃ gamayā tamaḥ

Zerstreue uns die Bedränger, Indra; halte die Angreifer nieder. Wer uns angreift, den lass in tiefste Finsternis sinken.

indrasya bāhū sthavirau yuvānāvanādhṛṣyau supratīkāvasahyau tau yuñjīta prathamau yoga āgate yābhyāṃ jitamasurāṇāṃ saho mahat

Indras Arme, die alten, jugendlichen, unbezwingbaren, schönansichtigen, unüberwindlichen: Diese spanne an, die ersten, wenn der Zug bevorsteht, durch die der große Asura-Sieg [?] der Macht errungen wurde [Anm.: asurāṇām saho mahat – „große Macht der Asuras/Herrscher“ mit unsicherem Bezug].

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