Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 181 Soma Pavamāna: Reichtum, Ströme und der Träger des Himmels

abhī no vājasātamaṃ rayimarṣa śataspṛham indo sahasrabharṇasaṃ tuvidyumnaṃ vibhāsaham

Ström uns her den beststrebenden Reichtum, der hundertfach ersehnt ist, Indu, der tausendfach trägt, weithin leuchtend, überwältigend.

vayaṃ te asya rādhaso vasorvaso puruspṛhaḥ ni nediṣṭhatamā iṣaḥ syāma sumne te ādhrigo

Wir möchten deiner Gabe, du Guter unter den Guten, vielbegehrter, die nächstliegenden Labungen sein [?]; in deiner Gunst, Standhafter, möchten wir stehen [?].

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pari sya svāno akṣaridinduravye madacyutaḥ dhārā ya ūrdhvo adhvare bhrājā na yāti gavyayuḥ

Der Rauschtrank hat sich ringsum ergossen, der Indu durch das Schafhaarsieb, vom Rausch triefend; der Strom, der aufrecht bei der Weihehandlung wie im Glanz dahingeht, nach Rindern verlangend.

pavasva soma mahāntsamudraḥ pitā devānāṃ viśvābhi dhāma

Läutere dich, Soma, du Großer, der Ozean, Vater der Götter, alle Wesensstätten umfassend.

śukraḥ pavasva devebhyaḥ soma dive pṛthivyai śaṃ ca prajābhyaḥ

Leuchtend läutere dich für die Götter, Soma, zum Himmel, zur Erde, und zum Heil den Geschöpfen.

divo dharttāsi śukraḥ pīyūṣaḥ satye vidharmanvājī pavasva

Du bist der Träger des Himmels, leuchtend, Kraftmilch; im Wahren, im Gesetz, du Preisträchtiger, läutere dich.

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