Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 401 Rüstung und Fluch gegen Feinde

marmāṇi te varmaṇā cchādayāmi somastvā rājāmṛtenānu vastām urorvarīyo varuṇaste kṛṇotu jayantaṃ tvānu devā madantu

Deine verwundbaren Stellen bedecke ich mit dem Panzer; Soma, der König, soll dich mit Unsterblichkeit umkleiden. Varuṇa soll dir Raum machen, weiter als weit; dir, dem Siegenden, sollen die Götter zujubeln.

andhā amitrā bhavatāśīrṣāṇo 'haya iva teṣāṃ vo agninunnānāmindro hantu varaṃvaram

Blind seien die Feinde, kopflos wie Schlangen [?]. Von euch, die ihr von Agni getrieben werdet, soll Indra einen nach dem anderen erschlagen.

yo naḥ svo 'raṇo yaśca niṣṭyo jighāṃsati devāstaṃ sarve dhūrvantu brahma varma mamāntaraṃ śarma varma mamāntaram

Wer der Unsere ist, wer nicht Freund ist [?] oder ein Fremder, der uns töten will: die Götter sollen ihn alle niederschlagen. Das Gebet ist mein Panzer, ein Schutz mein inneres Wesen, mein Panzer [Anm.: Textzustand fraglich].

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