Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 84 Soma pavamāna: Ströme der Milch und Läuterung

pra ta āśvinīḥ pavamāna dhenavo divyā asṛgranpayasā dharīmaṇi prāntarikṣātsthāvirīste asṛkṣata ye tvā mṛjantyṛṣiṣāṇa vedhasaḥ

Vor dir strömten die Āśvinī-Kühe, o Sich-Läuternder, die himmlischen, mit Milch in die Halterung; aus dem Zwischenraum strömten deine festen hervor, die dich reinigen, die seherischen Ordner [?].

ubhayataḥ pavamānasya raśmayo dhruvasya sataḥ pari yanti ketavaḥ yadī pavitre adhi mṛjyate hariḥ sattā ni yonau kalaśeṣu sīdati

Auf beiden Seiten des sich läuternden, des festen, umgeben ihn die Strahlen, die Zeichen; wenn der Falbe auf dem Seihtuch gereinigt wird, setzt er sich in den Schoß, in die Gefäße.

viśvā dhāmāni viśvacakṣa ṛbhvasaḥ prabhoṣṭe sataḥ pari yanti ketavaḥ vyānaśī pavase soma dharmaṇā patirviśvasya bhuvanasya rājasi

Alle Wesensformen, du Allschauender, du Erhabener: deine Zeichen umgeben dich, den Mächtigen, den Seienden; du durchdringst und läuterst dich, Soma, nach der Satzung; du bist Herr und König aller Wesen.

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