Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 358 Uṣas und Nacht: die beiden Schwestern

idaṃ śreṣṭhaṃ jyotiṣāṃ jyotirāgāccitraḥ praketo ajaniṣṭa vibhvā yathā prasūtā savituḥ savāyaivā rātryuṣase yonimāraik

Dies beste der Lichter ist gekommen; das bunte Zeichen wurde geboren, allgegenwärtig; wie auf Anstoß des Savitṛ, so hat die Nacht der Uṣas ihren Schoß überlassen.

ruśādvatsā ruśatī śvetyāgādāraigu kṛṣṇā sadanānyasyāḥ samānabandhū amṛte anūcī dyāvā varṇaṃ carata āmināne

Die helle [Uṣas] kam mit dem Kalb [Sonne] hervor, die dunkle [Nacht] hat ihre Wohnstätten [?] verlassen; die beiden Unsterblichen, gleichgebunden, hintereinander, wandeln, die Farbe wechselnd, Himmel und [Erde] [?].

samāno adhvā svasroranantastamanyānyā carato devaśiṣṭe na methete na tasthatuḥ sumeke naktoṣāsā samanasā virūpe

Gemeinsam ist der Weg der Schwestern, endlos; von den Göttern geheißen, wandeln sie einer nach dem andern; sie streiten nicht, sie stehen nicht still, die gutgestalteten; Nacht und Uṣas, gleichgesinnt, verschieden von Gestalt.

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