Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 119 Indra: Sieger, Helfer, Reichtumsspender

indro madāya vāvṛdhe śavase vṛtrahā nṛbhiḥ taminmahatsvājiṣūtimarbhe havāmahe sa vājeṣu pra no 'viṣat

Indra ist zum Rausch, zur Kraft erstarkt, der Vṛtra-Töter, mit den Männern; ihn rufen wir in großen Schlachten [wie] in kleinen um Hilfe, er soll uns in den Kämpfen fördern.

asi hi vīra senyo 'si bhūri parādadiḥ asi dabhrasya cidvṛdho yajamānāya śikṣasi sunvate bhūri te vasu

Denn du bist, Held, Heerführer; du bist einer, der viel [Beute] weggibt; du bist auch Mehrer des Kleinen; dem Opferer, dem Pressenden gewährst du; viel ist dein Gut.

yadudīrata ājayo dhṛṣṇave dhīyate dhanām yuṅkṣvā madacyutā harī kaṃ hanaḥ kaṃ vasau dadho 'smāṃ indra vasau dadhaḥ

Wenn die Kämpfe sich erheben, wird dem Kühnen Beute zugedacht; spann die rauschgeborenen [wörtlich: rauschabgetropften] Falben an; wen [willst du] erschlagen, wen im Reichtum einsetzen? Uns, Indra, setze im Reichtum ein! [Anm.: „madacyutā“ mit „rauschtropfend“ unsicher.]

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