Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 87 Soma pavamāna: Läuterung für Indra

āśurarṣa bṛhanmate pari priyeṇa dhāmnā yatra devā iti bruvan

Rasch ströme, du Hohes Sinnender, um deinen lieben Ort, wo die Himmlischen, so heißt es, sprachen.

pariṣkṛṇvannaniṣkṛtaṃ janāya yātayanniṣaḥ vṛṣṭiṃ divaḥ pari srava

Das Unbereitete zurüstend für den Menschen, Labungen bringend, ströme Regen vom Himmel umher.

ayaṃ sa yo divaspari raghuyāmā pavitra ā sindhorūrmā vyakṣarat

Dies ist er, der vom Himmel her, schnell laufend, in das Seihtuch, als Woge des Stromes, hervorgeflossen ist.

suta eti pavitra ā tviṣiṃ dadhāna ojasā vicakṣāṇo virocayan

Der Gepresste kommt zum Seihtuch, Glanz tragend mit Kraft, umherschauend, erleuchtend.

āvivāsanparāvato atho arvāvataḥ sutaḥ indrāya sicyate madhu

Herbeiwünschend, gepresst aus der Ferne wie aus der Nähe: für Indra wird der Honig gegossen.

samīcīnā anūṣata hariṃ hinvantyadribhiḥ indumindrāya pītaye

Einmütig haben sie ihn angesungen, den Falben treiben sie mit den Pressteinen an, den Tropfen für Indra zum Trinken.

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