Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 237 Soma wird geklärt: Finger, Milch und Kufe

sākamukṣo marjayanta svasāro daśa dhīrasya dhītayo dhanutrīḥ hariḥ paryadravajjāḥ sūryasya droṇaṃ nanakṣe atyo na vājī

Gemeinsam schmückten den Stier [Anm.: ukṣan] die Schwestern, die zehn [Finger], des Weisen Gedanken, die Eilenden; der Falbe lief rings, von der Sonne geboren [?], zur Kufe; er erreicht sie wie ein Ross, der Renner.

saṃ mātṛbhirna śiśurvāvaśāno vṛṣā dadhanve puruvāro adbhiḥ maryo na yoṣāmabhi niṣkṛtaṃ yantsaṃ gacchate kalaśa usriyābhiḥ

Wie ein Kind, das mit den Müttern zusammenkommen will, wird der Stier von den Wassern gestärkt, vielbegehrt; wie ein Mann zur Geliebten geht er zum Bereiteten; der Kelch vereinigt sich mit den Kuhmilchen [Anm.: usriyā, „aus der Kuh, milchig“].

uta pra pipya ūdharaghnyāyā indurdhārābhiḥ sacate sumedhāḥ mūrdhānaṃ gāvaḥ payasā camūṣvabhi śrīṇanti vasubhirna niktaiḥ

Auch schwoll das Euter der nicht zu tötenden Kuh; der Tropfen, der Wohlweise, verbindet sich mit den Strömen; sein Haupt mischen die Kühe mit Milch in den Schalen, wie mit Schätzen, wie mit Geschmückten.

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