Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 108 Soma Pavamāna: Ströme zu Indra

pra somāso adhanviṣuḥ pavamānāsa indavaḥ śrīṇānā apsu vṛñjate

Die Somas sind hervorgeeilt, die sich läuternden Tropfen; sich vermischend werden sie im Wasser [rein] gemacht [oder: sie mischen sich mit Wasser].

abhi gāvo adhanviṣurāpo na pravatā yatīḥ punānā indramāśata

Die Rinder [Milch] sind darauf zugeströmt, wie Wasser, das die Abhänge hinabgeht; sich klärend haben sie Indra erreicht.

pra pavamāna dhanvasi somendrāya mādanaḥ nṛbhiryato vi nīyase

Du strömst hervor, Pavamāna, Soma, [als] Rauschtrank für Indra; von Männern geleitet wirst du [dahin] geführt.

indo yadadribhiḥ sutaḥ pavitraṃ paridīyase aramindrasya dhāmne

Indu, wenn du, von den Presssteinen gepresst, um das Sieb herum gelenkt wirst: [du bist] genug für Indras Wohnstatt [Reich].

tvaṃ soma nṛmādanaḥ pavasva carṣaṇīdhṛtiḥ sasniryo anumādyaḥ

Du, Soma, Männer-Erfreuer, klär dich, Träger der Völker, [du] Gewinner, dem man nachjubelt [?].

pavasva vṛtrahantama ukthebhiranumādyaḥ śuciḥ pāvako adbhutaḥ

Klär dich, Vṛtra-Erschlager, [du,] den man mit Lobreden nachbejubelt; rein, läuternd, wunderbar.

śuciḥ pāvaka ucyate somaḥ sutaḥ sa madhumān devāvīraghaśaṃsahā

Rein, läuternd wird er genannt, der gepresste, honigsüße Soma, der die Götter schützt und den Bösredner erschlägt.

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