Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 121 Soma: gepresst, gewaschen, gesüßt

asāvyaṃśurmadāyāpsu dakṣo giriṣṭhāḥ śyeno na yonimāsadat

Gepresst ist der Halm zum Rausch, im Wasser geschickt, auf dem Berg verweilend; wie ein Falke setzte er sich in seinen Schoß.

śubhramandho devavātamapsu dhautaṃ nṛbhiḥ sutam svadanti gāvaḥ payobhiḥ

Den glänzenden Trank, von den Göttern [wie vom Wind?] geweht [Anm.: devavāta, „von den Göttern gewünscht/gefördert“], im Wasser gewaschen, von den Männern gepresst: [ihn] versüßen die Kühe mit Milch.

ādīmaśvaṃ na hetāramaśūśubhannamṛtāya madho rasaṃ sadhamāde

Dann haben sie ihn, wie ein Ross [den] Treiber [?], zur Unsterblichkeit geschmückt, [nämlich] den Saft des Honigs im gemeinsamen Rausch [Sitz]. [Anm.: hetāram „Antreiber“; Deutung unsicher.]

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