Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 3 Soma Pavamāna: Ströme des Läuterns

pavamānasya te kave vājintsargā asṛkṣate arvanto na śravasyavaḥ

Für dich, den sich läuternden Seher, wurden die Ströme losgelassen, o Kraftvoller, wie Rosse, die nach Ruhm verlangen.

acchā kośaṃ madhuścutamasṛgraṃ vāre avyaye avāvaśanta dhītayaḥ

Zum Kübel hin, zum honigtriefenden, ließen sie den Saft strömen, in den Schafshaar-Seihtuch; die Gedanken [Anm.: dhītayaḥ, auch „Andachten, Finger“] brüllten ihm zu [?].

acchā samudramindavo 'staṃ gāvo na dhenavaḥ agmannṛtasya yonimā

Zum Meer hin, zur Heimstatt, strömten die Tropfen wie Milchkühe zum Stall; sie gelangten zum Schoß der Wahrheit [Anm.: ṛta, auch „Ordnung“]. [Anm.: Schlusswort ā ohne sichere Verbindung; Textzustand fraglich]

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