Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 230 Soma: Geläutert, ein Kleid tragend

asya preṣā hemanā pūyamāno devo devebhiḥ samapṛkta rasam sutaḥ pavitraṃ paryeti rebhanmiteva sadma paśumanti hotā

Auf seinen Antrieb hin hat der geläuterte Gott mit den Göttern den Saft vermischt; gepresst geht er zum Sieb hin, brüllend, wie der Rufer zu den mit Vieh versehenen Wohnungen [?].

Wortlaut in d unsicher [?]

bhadrā vastrā samanyā ' '3 vasāno mahānkavirnivacanāni śaṃsan ā vacyasva camvoḥ pūyamāno vicakṣaṇo jāgṛvirdevavītau

Schöne Gewänder, [gleich?] getragen [?], anlegend, der große Seher, Sprüche sprechend; strömle in die beiden Schalen, geläutert, allsehend, wach bei der Götter-Ladung.

Textzustand fraglich (Sāman-Notation mit Pluti)

samu priyo mṛjyate sāno avye yaśastaro yaśasāṃ kṣaito asme abhi svara dhanvā pūyamāno yūyaṃ pāta svastibhiḥ sadā naḥ

Er, der Liebe, wird im Schafwollsieb an der Höhe gereinigt, der Ruhmreichste der Ruhmvollen, in uns wohnend; brülle, geläuterter Tropfen; ihr aber schützt uns stets mit Heilsmitteln.

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