Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 402 Indra-Schutz; Bitte um Heil

mṛgo na bhīmaḥ kucaro giriṣṭhāḥ parāvata ā jaganthā parasyāḥ sṛkaṃ saṃśāya pavimindra tigmaṃ vi śatrūṃ tāḍhi vi mṛdho nudasva

Wie ein furchtbares Wild, im Gebirge hausend, kamst du aus der Ferne, aus dem Fernen, herbei. Schärfe die Waffe, den scharfen Donnerkeil, Indra; zerschlage die Feinde, treibe die Bedränger fort.

bhadraṃ karṇebhiḥ śṛṇuyāma devā bhadraṃ paśyemākṣabhiryajatrāḥ sthirairaṅgaistuṣṭuvāṃ sastanūbhirvyaśemahi devahitaṃ yadāyuḥ

Gutes mögen wir mit den Ohren hören, ihr Götter; Gutes mögen wir mit den Augen sehen, ihr Verehrungswürdigen. Mit festen Gliedern, mit Leibern lobpreisend, mögen wir das den Göttern bestimmte Leben erreichen.

svasti na indro vṛddhaśravāḥ svasti naḥ pūṣā viśvavedāḥ svasti nastārkṣyo ariṣṭanemiḥ svasti no bṛhaspatirdadhātu Oṃ svasti no bṛhaspatirdadhātu

Heil soll uns Indra von großem Ruhm geben; Heil uns Pūṣan, der Allwisser; Heil uns Tārkṣya mit unversehrter Radschiene; Heil soll uns Bṛhaspati verleihen. Oṃ. Heil soll uns Bṛhaspati verleihen.

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