Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 114 Indra: Soma-Trank und Taten

uttiṣṭhannojasā saha pītvā śipre avepayaḥ somamindra camūsutam

Dich mit Kraft aufrichtend, hast du, nachdem du getrunken hattest, mit den Kinnbacken [Helmbacken?] gezittert [Anm.: śipra, „Kinnbacke/Helm“; Deutung unsicher], den Soma, Indra, der in den Schalen gepresst ist.

anu tvā rodasī ubhe spardhamānamadadetām indra yaddasyuhābhavaḥ

Beide Welten [Himmel und Erde] haben dir zugejubelt [oder: sind dir gefolgt], als du wetteifernd [?] wurdest, Indra, Dasyu-Töter.

vācamaṣṭāpadīmahaṃ navasraktimṛtāvṛdham indrātparitanvaṃ mame

Ich [habe] die achtfüßige Rede, die neunfach gegliederte, die Ṛta-mehrende [gemacht]; [von] Indra her habe ich einen Leib [Körper] bemessen [?]. [Anm.: Textzustand fraglich; „aṣṭāpadī vāc“ bezeichnet ein achtfüßiges Sprachgebilde.]

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