vṛṣā matīnāṃ pavate vicakṣaṇaḥ somo ahnāṃ pratarītoṣasāṃ divaḥ
prāṇā sindhūnāṃ kalaśāṃ acikradadindrasya hārdyāviśanmanīṣibhiḥ
Der Stier der Gedanken läutert sich, der Scharfsichtige, Soma, Herüberführer der Tage und der Morgenröten des Himmels [?]; er hat als Lebenshauch [?] der Ströme die Kübel brüllen lassen; in Indras Herz ist er eingedrungen, mit den Weisen.
manīṣibhiḥ pavate pūrvyaḥ kavirnṛbhiryataḥ pari kośāṃ asiṣyadat
tritasya nāma janayanmadhu kṣarannindrasya vāyūṃ sakhyāya vardhayan
Mit den Weisen läutert sich der Uralte, der Seher, von den Männern gelenkt; er hat die Kübel umrundet; er erzeugte den Namen des Trita, Honig träufelnd, und stärkt Indra und Vāyu zur Freundschaft.
ayaṃ punāna uṣaso arocayadayaṃ sindhubhyo abhavadu lokakṛt
ayaṃ triḥ sapta duduhāna āśiraṃ somo hṛde pavate cāru matsaraḥ
Dieser, sich läuternd, hat die Morgenröten erleuchtet; dieser ist Weiträumiger für die Ströme geworden [Anm.: lokakṛt, „Raum-Schaffer“]; dieser, dreimal sieben Milchmischung ausmelkend, Soma, läutert sich ins Herz, lieblich, berauschend.