Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 155 Agni Vaiśvānara: Haupt des Himmels, Gast der Menschen

mūrdhānaṃ divo aratiṃ pṛthivyā vaiśvānaramṛta ā jātamagnim kaviṃ samrājamatithiṃ janānāmāsannaḥ pātraṃ janayanta devāḥ

Das Haupt des Himmels, den Wanderer [Anm.: aratiḥ, auch „Diener/Lenker“] der Erde, Vaiśvānara, den in der Ordnung geborenen Agni, den Seher, Allherrscher, Gast der Menschen, ihn erzeugten die Götter als Gefäß am Munde [āsannaḥ: Anm.: Textzustand fraglich; die Parallelfassung liest „āsā“ „mit dem Mund“] [?].

tvāṃ viśve amṛta jāyamānaṃ śiśuṃ na devā abhi saṃ navante tava kratubhiramṛtatvamāyanvaiśvānara yatpitroradīdeḥ

Dich, Unsterblicher, den Neugeborenen, den Sprössling, preisen alle Götter; durch deine Willenskräfte gelangten sie zur Unsterblichkeit, o Vaiśvānara, als du für die beiden Eltern aufleuchtetest.

nābhiṃ yajñānāṃ sadanaṃ rayīṇāṃ mahāmāhāvamabhi saṃ navanta vaiśvānaraṃ rathyamadhvarāṇāṃ yajñasya ketuṃ janayanta devāḥ

Den Nabel der Weihehandlungen, den Sitz der Reichtümer, den Großen, preisen sie als Anruf [?] zusammen; Vaiśvānara, den Wagenlenker der Weihehandlungen, das Banner der Darbringung, erzeugten die Götter.

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