Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 375 Indra: Erhöre den Seher und bleibe ihm nah

śrudhī havaṃ vipipānasyādrerbodhā viprasyārcato manīṣām kṛṣvā duvāṃsyantamā sacemā

Höre den Ruf des Somatrinkers [?] [Anm.: vipipānasya – Deutung unsicher], des Felsens, achte auf das Sinnen des verehrenden Sehers. Nimm die Ehrerbietungen an; wir mögen dir ganz nahe kommen.

na te giro api mṛṣye turasya na suṣṭutimasuryasya vidvān sadā te nāma svayaśo vivakmi

Ich vergesse [Anm.: mṛṣ = „vergessen“, auch „dulden“] deine Lieder nicht, des Raschen, und nicht die Lobrede auf den Herrlichen [Anm.: asuryasya = „den Herrn/Asura-haften“], da ich [sie] kenne. Stets rufe ich deinen Namen, den selbstberühmten.

bhūri hi te savanā mānuṣeṣu bhūri manīṣī havate tvāmit māre asmanmaghavañjyokkaḥ

Viele sind deine Pressungen bei den Menschen; viele Denker rufen dich an. Nicht fern von uns, Maghavan, [möge] dein Lebensweg [?] [sein].

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