samiddhamagniṃ samidhā girā gṛṇe śuciṃ pāvakaṃ puro adhvare dhruvam
vipraṃ hotāraṃ puruvāramadruhaṃ kaviṃ sumnairīmahe jātavedasam
Den mit dem Holz entzündeten Agni preise ich mit einem Lied, den reinen, läuternden, der vor der Weihehandlung fest steht; den Seher, den Rufer [hotṛ], den Vielbegehrten, den Trugfreien, den Dichter, Jātavedas, bitten wir mit Wohlwollen.
tvāṃ dūtamagne amṛtaṃ yugeyuge havyavāhaṃ dadhire pāyumīḍyam
devāsaśca marttāsaśca jāgṛviṃ vibhuṃ viśpatiṃ namasā ni ṣedire
Dich, Agni, den Boten, den unsterblichen, den Darbringungsfahrer, den Hüter, den Preiswürdigen, haben sie Zeitalter um Zeitalter eingesetzt; Götter und Sterbliche, den Wachen, den Mächtigen, den Herrn der Stämme, haben sich mit Ehrerbietung niedergelassen.
vibhūṣannagna ubhayāṃ anu vratā dūto devānāṃ rajasī samīyase
yatte dhītiṃ sumatimāvṛṇīmahe 'dha smā nastrivarūthaḥ śivo bhava
Schmückend, Agni, folgst du beiden [Welten] nach ihren Satzungen; als Bote der Götter gehst du zu den beiden Räumen; deinen Gedanken und deine Gunst erwählen wir; dann sei uns dreifach schützend [trivarūtha] und gütig.