Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 289 Agni: Der entzündete Bote der Menschheit

samiddhamagniṃ samidhā girā gṛṇe śuciṃ pāvakaṃ puro adhvare dhruvam vipraṃ hotāraṃ puruvāramadruhaṃ kaviṃ sumnairīmahe jātavedasam

Den mit dem Holz entzündeten Agni preise ich mit einem Lied, den reinen, läuternden, der vor der Weihehandlung fest steht; den Seher, den Rufer [hotṛ], den Vielbegehrten, den Trugfreien, den Dichter, Jātavedas, bitten wir mit Wohlwollen.

tvāṃ dūtamagne amṛtaṃ yugeyuge havyavāhaṃ dadhire pāyumīḍyam devāsaśca marttāsaśca jāgṛviṃ vibhuṃ viśpatiṃ namasā ni ṣedire

Dich, Agni, den Boten, den unsterblichen, den Darbringungsfahrer, den Hüter, den Preiswürdigen, haben sie Zeitalter um Zeitalter eingesetzt; Götter und Sterbliche, den Wachen, den Mächtigen, den Herrn der Stämme, haben sich mit Ehrerbietung niedergelassen.

vibhūṣannagna ubhayāṃ anu vratā dūto devānāṃ rajasī samīyase yatte dhītiṃ sumatimāvṛṇīmahe 'dha smā nastrivarūthaḥ śivo bhava

Schmückend, Agni, folgst du beiden [Welten] nach ihren Satzungen; als Bote der Götter gehst du zu den beiden Räumen; deinen Gedanken und deine Gunst erwählen wir; dann sei uns dreifach schützend [trivarūtha] und gütig.

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