Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 337 Soma-Pavamāna: der Presssaft im Kelterbecher

ā soma savāno adribhistiro vārāṇyavyayā jano na puri camvorviśaddhariḥ sado vaneṣu dadhriṣe

Der Soma, gepresst mit den Presssteinen, ist durch die Schafwollsiebe hindurchgeklärt; wie ein Mann [Anm.: jano na, „wie ein Mensch/Volk“] setzt sich der falbe [Saft] in die beiden Schalen und ins Holz [der Gefäße] – so ist er fest eingesetzt.

sa māmṛje tiro aṇvāni meṣyo mīḍvāntsaptirna vājayuḥ anumādyaḥ pavamāno manīṣibhiḥ somo viprebhirṛkvabhiḥ

Er wurde gereinigt, hinüber über die feinen Fasern, der Widder [?], der Spender, wie ein Ross, das nach Siegespreis verlangt; er, der Läuterung erfährt, soll durch die Weisen erfreuen, der Soma durch die gesangreichen Seher.

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