Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 206 Soma: Der Falbe im Sieb, für Indra gepresst

pari tyaṃ haryataṃ hariṃ babhruṃ punanti vāreṇa yo devānviśvāṃ itpari madena saha gacchati

Den Ersehnten, den Falben, den Braunen läutern sie mit dem Haarsieb rings; der zu allen Göttern ringsum mit dem Rausch zusammen geht.

dviryaṃ pañca svayaśasaṃ sakhāyo adrisaṃhatam priyamindrasya kāmyaṃ prasnāpayanta ūrmayaḥ

Die zweimal Fünf [Finger], die Freunde, [reinigen] den aus eigener Kraft ruhmvollen, mit Steinen zerstoßenen, Indra lieben und begehrten [Soma]; die Wellen lassen [ihn] baden.

Zählung „zweimal fünf“ = zehn Finger [Anm.: gedeutet]; Wortlaut unsicher [?]

indrāya soma pātave vṛtraghne pari ṣicyase nare ca dakṣiṇāvate vīrāya sadanāsade

Für Indra, o Soma, wirst du zum Trinken ringsum ausgegossen, für den Vṛtra-Töter, und für den Mann, der Opfergaben austeilt, den Helden, an seinem Sitzplatz.

Interaktive Leseansicht des ganzen Werks