abodhyagnirjma udeti sūryo vyū3ṣāścandrā mahyāvo arciṣā
āyukṣātāmaśvinā yātave rathaṃ prāsāvīddevaḥ savitā jagatpṛthak
Agni wurde erweckt; die Sonne geht auf; die glänzende Uṣas hat mit ihrem Strahl das Große aufgedeckt; die beiden Aśvin haben den Wagen zur Fahrt angeschirrt; der Gott Savitṛ hat die Welt in ihrer Vielfalt in Bewegung gesetzt [Anm.: „jma“ am Versanfang: Textzustand fraglich].
yadyuñjāthe vṛṣaṇamaśvinā rathaṃ ghṛtena no madhunā kṣatramukṣatam
asmākaṃ brahma pṛtanāsu jinvataṃ vayaṃ dhanā śūrasātā bhajemahi
Wenn ihr, Aśvin, den stierstarken Wagen anschirrt, besprengt uns die Herrschaft mit Ghee und Honig; stärkt unser heiliges Wort in den Kämpfen; möchten wir in Heldenkämpfen Güter gewinnen.
arvāṅtricakro madhuvāhano ratho jīrāśvo aśvinoryātu suṣṭutaḥ
trivandhuro maghavā viśvasaubhagaḥ śaṃ na ā vakṣaddvipade catuṣpade
Der dreirädrige, Honig fahrende Wagen der Aśvin, mit flinken Rossen, gut gepriesen, soll hierher kommen, mit drei Sitzstangen [?], gabenreich, alles Glück bringend; er bringe uns Heil, dem Zweifüßigen und dem Vierfüßigen.