Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 186 Soma Pavamāna: „Dieser Gott“ – Wesen und Lauf des Soma (Eṣa-Reihe I)

eṣa devo amartyaḥ parṇavīriva dīyate abhi droṇānyāsadam

Dieser unsterbliche Gott wird wie ein Flügelvogel dahingesandt; er setzt sich in die Holzgefäße.

eṣa viprairabhiṣṭuto 'po devo vi gāhate dadhadratnāni dāśuṣe

Dieser Gott, von Sehern angepriesen, taucht in die Wasser ein und bringt dem Spender Schätze.

eṣa viśvāni vāryā śūro yanniva satvabhiḥ pavamānaḥ siṣāsati

Dieser strebt nach allen erwünschten Gütern, als ob er als Held mit den Tapferen zöge, sich läuternd.

eṣa devo ratharyati pavamāno diśasyati āviṣkṛṇoti vagvanum

Dieser Gott, der Wagenlenker, sich läuternd, weist den Weg; er macht die Stimme offenbar [?].

eṣa devo vipanyubhiḥ pavamāna ṛtāyubhiḥ harirvājāya mṛjyate

Dieser Gott wird von den Andächtigen, vom Recht Erstrebenden, sich läuternd, der Falbe, zum Kraftgewinn gereinigt.

eṣa devo vipā kṛto 'ti hvarāṃsi dhāvati pavamāno adābhyaḥ

Dieser Gott, vom Weisen bereitet, eilt über die Krümmungen hinweg, sich läuternd, unbetrügbar.

eṣa divaṃ vi dhāvati tiro rajāṃsi dhārayā pavamānaḥ kanikradat

Dieser läuft zum Himmel hin, über die Räume hinweg, in Strömen, sich läuternd, laut brüllend.

eṣa divaṃ vyāsarattiro rajāṃsyaspṛtaḥ pavamānaḥ svadhvaraḥ

Dieser ist zum Himmel hin gelaufen, über die Räume hinweg, unberührt, sich läuternd, mit guter Weihehandlung.

eṣa pratnena janmanā devo devebhyaḥ sutaḥ hariḥ pavitre arṣati

Dieser Gott, nach alter Geburt für die Götter gepresst, strömt als Falber in die Seihe.

eṣa u sya puruvrato jajñāno janayanniṣaḥ dhārayā pavate sutaḥ

Dieser da, der Vielgebotige, sich erzeugend, Labungen erzeugend, läutert sich gepresst im Strom.

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