Gepresst ist der rötliche Soma, der Stier, der Falbe; wie ein König, der Wunderbare, hat er zu den Kühen hin gebrüllt. Geläutert wird er durch das Schafhaarsieb, dem unvergänglichen, hinstreben und sich wie ein Falke in den butterreichen Sitz setzen.
Parjanya ist Vater des Mächtigen, des Beflügelten [?]; im Nabel der Erde, auf den Bergen, hat er seine Wohnstatt gelegt. Die Schwestern, die Wasser, sind zu den Kühen hin herausgeströmt; mit den Presssteinen zusammen wohnt er in der [vom Ruf] gekommenen Weihehandlung.
Textzustand und Bezug von „Parjanya“ auf den Soma unsicher
kavirvedhasyā paryeṣi māhinamatyo na mṛṣṭo abhi vājamarṣasi
apasedhanduritā soma no mṛḍa ghṛtā vasānaḥ pari yāsi nirṇijam
Als Seher gehst du um die Stätten des Schöpfers herum, um das Erhabene; wie ein gestriegeltes Ross strömst du dem Gewinn zu. Wehre Bedrängnisse ab, Soma, sei uns gnädig; in Fett gekleidet gehst du ringsum zur Reinigungsstätte [?].