Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 354 Agni: Bitte um Nahrung für die Sänger

Refrain: „Bringe den Sängern Nahrung herbei.“

agniṃ taṃ manye yo vasurastaṃ yaṃ yanti dhenavaḥ astamarvanta āśavostaṃ nityāso vājina iṣaṃ stotṛbhya ā bhara

Agni halte ich für den, der das Gut [Wohnstatt] ist, zu dem die Kühe heimkehren; zu ihm [gehen] die raschen Rosse, zu ihm die beständigen Siegerrosse; bringe den Sängern Nahrung herbei.

agnirhi vājinaṃ viśe dadāti viśvacarṣaṇiḥ agnī rāye svābhuvaṃ sa prīto yāti vāryamiṣaṃ stotṛbhya ā bhara

Denn Agni, der allen Stämmen zugewandte, gibt dem Stamm das Siegerross; zu Reichtum [gibt er] Wohlsein; erfreut kommt er zum Wünschenswerten; bringe den Sängern Nahrung herbei.

so agniryo vasurgṛṇe saṃ yamāyanti dhenavaḥ samarvanto raghudruvaḥ saṃ sujātāsaḥ sūraya iṣaṃ stotṛbhya ā bhara

Er ist Agni, der für den Preisenden das Gut ist; zu ihm streben die Kühe zusammen, zusammen die flinken Rosse, zusammen die edelgeborenen Herren; bringe den Sängern Nahrung herbei.

Interaktive Leseansicht des ganzen Werks