Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 89 Agni: Hüter der Menschen, Sohn der Kraft

janasya gopā ajaniṣṭa jāgṛviragniḥ sudakṣaḥ suvitāya navyase ghṛtapratīko bṛhatā divispṛṣā dyumadvi bhāti bharatebhyaḥ śuciḥ

Als Hüter der Menschen wurde Agni geboren, wachsam, geschickt, für eine neue Wohlfahrt; mit schmalzgesichtigem Antlitz, mit hohem Himmelsberührenden leuchtet er hell und glanzvoll für die Bharatas, rein.

tvāmagne aṅgiraso guhā hitamanvavindañchiśriyāṇaṃ vanevane sa jāyase mathyamānaḥ saho mahatvāmāhuḥ sahasasputramaṅgiraḥ

Dich, Agni, fanden die Aṅgirasen, im Verborgenen niedergelegt, in jedem Holz sich einnistend; du wirst geboren, wenn du gerieben wirst, als Kraft; als Stärke nennt man dich, Aṅgiras, den Sohn der Kraft.

yajñasya ketuṃ prathamaṃ purohitamagniṃ narastriṣadhasthe samindhate indreṇa devaiḥ sarathaṃ sa barhiṣi sīdanni hotā yajathāya sukratuḥ

Agni, das Zeichen der Weihehandlung, den ersten Vorangesetzten, entzünden die Männer am dreifachen Sitz; mit Indra, mit den Himmlischen auf demselben Wagen setzt er sich auf die Streu als Rufer, zur Verehrung, der Kluge-Willige [?].

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