Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 195 Soma: „Er“ – der gepresste Stier tötet Rakṣas

sa sutaḥ pītaye vṛṣā somaḥ pavitre arṣati vighnanrakṣāṃsi devayuḥ

Er, gepresst zum Trinken, der Stier, Soma, strömt in die Seihe, die Rakṣas zerschlagend, die Götter suchend.

sa pavitre vicakṣaṇo harirarṣati dharṇasiḥ abhi yoniṃ kanikradat

Er, in der Seihe der Weitblickende, strömt als Falber, der Tragende, brüllend zum Schoß hin.

sa vājī rocanā divaḥ pavamāno vi dhāvati rakṣohā vāramavyayam

Er, der Renner, läuft sich läuternd durch die Lichträume des Himmels, der Rakṣas-Töter, zum Schafhaarsieb [?].

sa tritasyādhi sānavi pavamāno arocayat jāmibhiḥ sūryaṃ saha

Er ließ, sich läuternd, auf Tritas Rücken die Sonne leuchten, zusammen mit den Schwestern.

sa vṛtrahā vṛṣā suto varivovidadābhyaḥ somo vājamivāsarat

Er, der Vṛtra-Töter, der gepresste Stier, der Raum findet, unbetrügbar, Soma, ist wie zum Kraftgewinn hingeströmt.

sa devaḥ kavineṣito3 'bhi droṇāni dhāvati indurindrāya maṃhayan

Er, der Gott, vom Seher angetrieben, läuft zu den Holzgefäßen, der Indu, Indra erfreuend.

Wortlaut kavineṣito3: Pluti-Zeichen

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