Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 376 Indra-Vritra-Töter: Spannt die Bogen – Feindesbogensehnen mögen brechen

Refrain: „nabhantām anyakeṣāṃ jyākā adhi dhanvasu“.

pro ṣvasmai purorathamindrāya śūṣamarcata abhīke cidu lokakṛtsaṅge samatsu vṛtraha asmākaṃ bodhi coditā nabhantāmanyakeṣāṃ jyākā adhi dhanvasu

Preist diesem Indra nun den Wagen voran, den Kraft [Preis] verdient. In der Nähe [und] im Kampf, der Raum schafft, der Vritra-Töter, sei unser Antreiber in den Schlachten. Zerbrechen sollen die Bogensehnen der anderen [Anm.: nabhantām – „zerbersten, zerreißen“ [?]] auf den Bogen.

tvaṃ sindhūṃravāsṛjo 'dharāco ahannahim aśatrurindra jajñiṣe viśvaṃ puṣyasi vāryam taṃ tvā pari ṣvajāmahe nabhantāmanyakeṣāṃ jyākā adhi dhanvasu

Du hast die Ströme hinabgelassen, hast die Schlange niedergeschlagen. Ohne Feind wurdest du geboren, Indra; du nährst alles Erwünschte. Dich umarmen wir. Zerbrechen sollen die Bogensehnen der anderen auf den Bogen.

vi ṣu viśvā arātayo 'ryo naśanta no dhiyaḥ astāsi śatrave vadhaṃ yo na indra jighāṃsati yā te rātirdadivasu nabhantāmanyakeṣāṃ jyākā adhi dhanvasu

Fort mit allen Missgunstgesinnungen [?]; die Gedanken des Feindes [?] mögen uns vergehen. Du bist der Schleuderer der Waffe gegen den Feind, der uns töten will, Indra. Deine Gabe, Gütergeber, [gelte uns]. Zerbrechen sollen die Bogensehnen der anderen auf den Bogen.

Refrain gleichlautend; Verständnis von nabhantām und ary-Formen unsicher.

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