Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 335 Indra: Süßer Trank, Stärkung durch Preislieder

edu madhormadintaraṃ siñcādhvaryo andhasaḥ evā hi vīra stavate sadāvṛdhaḥ

Komm her; gieße, Adhvaryu, vom Honig, dem berauschendsten der Speise [Soma]; denn so preist man dich, Held, den immer Stärkenden.

indra sthātarharīṇāṃ na kiṣṭe pūrvyastutim udānaṃśa śavasā na bhandanā

Indra, der auf den Falben steht: Dein [Lob] ist nicht gering, das altehrwürdige Loblied; er hat [sich] durch Kraft erlangt, nicht durch Schmeichelei [?] [Anm.: „udānaṃśa“ Wortlaut unsicher].

taṃ vo vājānāṃ patimahūmahi śravasyavaḥ aprāyubhirjñebhirvāvṛdhenyam

Ihn, den Herrn der Kräfte [Siegespreise], rufen wir, nach Ruhm verlangend, den durch ununterbrochene Weihehandlungen zu Stärkenden [?] [Anm.: „aprāyubhir jñebhiḥ“ unsicher].

Interaktive Leseansicht des ganzen Werks