tve soma prathamā vṛktabarhiṣo mahe vājāya śravase dhiyan dadhuḥ
sa tvaṃ no vīra vīryāya codaya
Bei dir, Soma, haben die Ersten, die das Barhis [Streu] bereitet haben, ihr Denken auf große Stärke und Ruhm gerichtet; du, Held, treibe uns an zur Heldenkraft.
abhyabhi hi śravasā tatardithotsaṃ na kaṃ cijjanapānamakṣitam
śaryābhirna bharamāṇo gabhastyoḥ
Immer wieder hast du mit Ruhm [alle] bedrängt [?] wie eine unversiegbare Quelle, die irgendeinem Volk zu trinken gibt, wie einer, der [Pfeile] in den Händen trägt [Anm.: „śaryābhir“ wörtlich: mit Rohr-/Pfeilstücken; Deutung unsicher].
ajījano amṛta martyāya amṛtasya dharmannamṛtasya cāruṇaḥ
sadāsaro vājamacchā saniṣyadat
Der Unsterbliche hat [den Soma] für den Sterblichen erzeugt, in der Ordnung des Unsterblichen, der Strahlende des Unsterblichen; der stets Strömende soll auf die Stärke [Siegespreis] zu eilen.