Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 220 Soma: Ströme wie Sonnenstrahlen

sūryasyeva raśmayo drāvayitnavo matsarāsaḥ prasutaḥ sākamīrate tantuṃ tataṃ pari sargāsa āśavo nendrādṛte pavate dhāma kiṃ cana

Wie Sonnenstrahlen, laufend, die berauschenden, herausgepresst, ziehen sie zusammen aus; wie ein ausgespannter Faden eilen die Ergüsse rings umher; ohne Indra klärt sich keine Wohnstatt [?].

Wortlaut in Pāda d unsicher

upo matiḥ pṛcyate sicyate madhu mandrājanī codate antarāsani pavamānaḥ santaniḥ sunvatāmiva madhumāndrapsaḥ pari vāramarṣati

Das Lied [oder: der Gedanke] wird gemischt, Honig wird gegossen; die beiden Erzeugerinnen [?] treiben an im Mund [?]; der Läuternde, ununterbrochen wie der der Pressenden, der honigreiche Tropfen strömt zum Haarsieb.

Text fraglich [?]

ukṣā mimeti prati yanti dhenavo devasya devīrupa yanti niṣkṛtam atyakramīdarjunaṃ vāramavyayamatkaṃ na niktaṃ pari somo avyata

Der Stier brüllt [misst?], die Kühe kommen entgegen, zu dem göttlichen Ort kommen die göttlichen Frauen; er hat das weiße Haarsieb überschritten; wie ein Gewand, gewaschen, hat sich Soma ringsum gehüllt [?].

Wortlaut unsicher [?]

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