Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 97 Indra: Kraftvoller Herrscher

viśvāḥ pṛtanā abhibhūtaraṃ naraḥ sajūstatakṣurindraṃ jajanuśca rājase kratve vare sthemanyāmurīmutogramojiṣṭhaṃ tarasaṃ tarasvinam

Alle Heere überwältigt er am meisten: die Männer haben Indra gemeinsam gezimmert, und sie haben ihn gezeugt, dass er herrsche, ihn, den zur Tatkraft Erwählten, den Standhaften, den Gewaltigen, den Stärksten, den Schnellen, den Kraftvollen [?].

nemiṃ namanti cakṣasā meṣaṃ viprā abhisvare sudītayo vo adruho 'pi karṇe tarasvinaḥ samṛkvabhiḥ

Zum Rand [?] beugen sich die Seher mit dem Blick, wie das Schaf, beim Anruf; gut leuchtend seid ihr, ohne Trug, auch im Ohr, ihr Kraftvollen, mit den Sängern [Anm.: Textzustand fraglich].

samu rebhaso asvarannindraṃ somasya pītaye svaḥpatiryadī vṛdhe dhṛtavrato hyojasā samūtibhiḥ

Zusammen ließen die Sänger Indra zum Somatrunk erklingen; wenn der Herr des Himmels zum Wachsen, der an Gesetze Festgehaltene, sich mit Kraft, mit Hilfen verbindet [?].

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