Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Uttarārcika

Kapitel 128 Indra: Soma, Wagen, Falben

asāvi soma indra te śaviṣṭha dhṛṣṇavā gahi ā tvā pṛṇaktvindriyaṃ rajaḥ sūryo na raśmibhiḥ

Gepresst ist der Soma, Indra, für dich; komm, Kraftvollster, [du] Kühner; die Indra-Kraft soll dich erfüllen [wie] die Sonne den Luftraum mit Strahlen.

ā tiṣṭha vṛtrahanrathaṃ yuktā te brahmaṇā harī arvācīnaṃ su te mano grāvā kṛṇotu vagnunā

Besteige, Vṛtra-Töter, den Wagen; angeschirrt sind deine Falben durch das Gebet; deinen Sinn soll der Presstein mit [seinem] Klang uns zuwenden.

indramiddharī vahato 'pratidhṛṣṭaśavasam ṛṣīṇāṃ suṣṭutīrupa yajñaṃ ca mānuṣāṇām

Indra tragen die beiden Falben, den Unbezwingbar-Kräftigen, zu den guten Lobliedern der Seher und zum Opfer der Menschen hin.

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