Kapitel 142: kapotalubdhakasaṃvādaḥ
Die Taube und der Vogelfänger: Gastfreundschaft bis zur Selbsthingabe
Erzählung innerhalb der Belehrung Bhīṣmas: Ein Vogel klagt um seine Gattin, die ein Vogelfänger gefangen hat, und übt dann dem Fänger gegenüber die Gastpflicht bis zum Opfer des eigenen Lebens im Feuer.
Bhīṣma sprach: Auf dem Ast eines Baumes hatte ein Vogel mit seinen Verwandten und Freunden [zusammen] lange Zeit gewohnt, o König; er hatte buntes Gefieder.
Wort für Wort
bhīṣma uvāca
Bhīṣma sprach (Perf. 3.Sg.)
atha vṛkṣasya śākhāyām
da nun auf dem Ast eines Baumes (Gen./Lok.)
vihaṃgaḥ sasuhṛjjanaḥ
ein Vogel samt seinen Freunden und Angehörigen (Nom.; Kompositum)
dīrghakāloṣito rājan
lange Zeit wohnhaft gewesen, o König (Part. Perf. Pass., Nom.; Vok.)
tasya kālyaṃ gatā bhāryā carituṃ nābhyavartata; prāptāṃ ca rajanīṃ dṛṣṭvā sa pakṣī paryatapyata
Seine Gattin war am Morgen fortgegangen und kehrte vom Futtersuchen nicht zurück; als der Vogel die Nacht angebrochen sah, wurde er von Kummer gequält.
Wort für Wort
tasya kālyaṃ gatā bhāryā
seine Gattin, am Morgen gegangen (Gen.; Adv./Akk.; Part. Nom.)
carituṃ nābhyavartata
kehrte vom Umherstreifen [zur Nahrungssuche] nicht zurück (Inf.; 3.Sg.Impf. Med.)
prāptāṃ ca rajanīṃ dṛṣṭvā
und die Nacht angebrochen sehend (Part. Perf. Pass. Akk.; Abs.)
sa pakṣī paryatapyata
dieser Vogel quälte sich, grämte sich (3.Sg.Impf. Med.)
putrapautravadhūbhṛtyair ākīrṇam api sarvataḥ; bhāryāhīnaṃ gṛhasthasya śūnyam eva gṛhaṃ bhavet; na gṛhaṃ gṛham ity āhur gṛhiṇī gṛham ucyate; gṛhaṃ tu gṛhiṇīhīnam araṇyasadṛśaṃ matam
„Selbst wenn es ringsum von Söhnen, Enkeln, Schwiegertöchtern und Dienern erfüllt ist, wird das Haus eines Hausherrn ohne Gattin doch leer sein. Nicht das Haus nennt man Haus, die Hausfrau heißt Haus; ein Haus ohne Hausfrau aber gilt als dem Wald gleich.
Wort für Wort
putrapautravadhūbhṛtyaiḥ
mit Söhnen, Enkeln, Schwiegertöchtern und Dienern (Instr. Pl.; Dvandva)
ākīrṇam api sarvataḥ
selbst überfüllt ringsum (Part. Nom. n.; Adv.)
bhāryāhīnaṃ gṛhasthasya
ohne Gattin, des Hausherrn (Nom. n.; Gen.)
śūnyam eva gṛhaṃ bhavet
leer wahrlich Haus würde sein (Opt. 3.Sg.)
na gṛhaṃ gṛham ity āhuḥ
nicht das Haus „Haus“ so sagt man (3.Pl.Perf.)
gṛhiṇī gṛham ucyate
die Hausfrau Haus wird genannt (Pass. 3.Sg.)
gṛhaṃ tu gṛhiṇīhīnam
ein Haus aber ohne Hausfrau (Nom. n.)
araṇyasadṛśaṃ matam
dem Wald gleich, [so] gilt es (Part. Nom. n.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert).
na bhuṅkte mayy abhukte yā nāsnāte snāti suvratā; nātiṣṭhaty upatiṣṭheta śete ca śayite mayi; hṛṣṭe bhavati sā hṛṣṭā duḥkhite mayi duḥkhitā; proṣite dīnavadanā kruddhe ca priyavādinī
„Die nicht ißt, wenn ich nicht gegessen habe, und nicht badet, wenn ich nicht gebadet habe, die Gelübdetreue; sie sitzt nicht [ruhig], wenn ich stehe, sondern wartet auf, und sie legt sich, wenn ich mich gelegt habe. Bin ich froh, ist sie froh; bin ich betrübt, ist sie betrübt; bin ich verreist, [macht sie] ein trauriges Gesicht, und bin ich zornig, redet sie freundlich.“
Wort für Wort
na bhuṅkte mayy abhukte yā
die nicht ißt, wenn ich nicht gegessen habe (3.Sg.Präs. Med.; Lok. abs.)
nāsnāte snāti suvratā
wenn ich nicht gebadet habe, badet [sie] nicht, die Gelübdetreue (Lok. abs.; 3.Sg.; Nom. f.)
nātiṣṭhaty upatiṣṭheta
sie steht nicht [untätig] da, sondern wartet auf (3.Sg.Präs.; Opt. 3.Sg.)
śete ca śayite mayi
und sie liegt, wenn ich liege (3.Sg.Präs. Med.; Lok. abs.)
hṛṣṭe bhavati sā hṛṣṭā
ist sie froh, wenn ich froh bin (Lok. abs.; Nom. f.)
duḥkhite mayi duḥkhitā
betrübt, wenn ich betrübt bin (Lok. abs.)
proṣite dīnavadanā
wenn ich verreist bin, [ist sie] mit niedergeschlagenem Gesicht (Lok. abs.; Nom. f.)
kruddhe ca priyavādinī
und wenn ich zornig bin, freundlich redend (Lok. abs.; Nom. f.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert). Der Text der ersten beiden Pādas ist syntaktisch knapp; Übersetzung sinngemäß. Zusatzvers.
patidharmaratā sādhvī prāṇebhyo 'pi garīyasī; sā hi śrāntaṃ kṣudhārtaṃ ca jānīte māṃ tapasvinī
Eine, die sich ihren Pflichten gegenüber dem Gatten widmet, die Tugendhafte, mir teurer als das Leben: die Arme weiß ja, wenn ich erschöpft und von Hunger geplagt bin.
Wort für Wort
patidharmaratā sādhvī
den Gattenpflichten zugetan, tugendhaft (Nom. f.)
prāṇebhyo 'pi garīyasī
selbst als die Lebenshauche schwerer wiegend, wertvoller (Abl. Pl.; Komp. Nom. f.)
sā hi śrāntaṃ kṣudhārtaṃ ca
sie nämlich, [wenn ich] erschöpft und hungergequält [bin] (Akk.)
jānīte māṃ tapasvinī
erkennt mich, die Arme (3.Sg.Präs. Med.; Akk.; Nom. f.)
tapasvinī hier wohl als mitleidige Anrede „die Arme/Bedauernswerte“; [?]
„Wessen Geliebte auch am Fuß eines Baumes bleibt, das ist [sein] Haus; ein Palast dagegen ohne sie ist gewiß eine Wildnis. In Zeiten von Pflicht, Nutzen und Lust ist die Gattin dem Mann Gefährtin, und auch bei einer Reise in die Fremde ist sie allein die, die Vertrauen schafft.
Wort für Wort
vṛkṣamūle 'pi dayitā
selbst am Fuß eines Baumes die Geliebte (Lok.; Nom. f.)
yasya tiṣṭhati tad gṛham
wessen sie bleibt, das [ist] Haus (Gen.; 3.Sg.Präs.)
prāsādo 'pi tayā hīnaḥ
selbst ein Palast, ohne sie (Nom.; Instr.)
kāntāra iti niścitam
eine Wildnis, so ist es gewiß (Nom.; Part. Nom. n.)
dharmārthakāmakāleṣu
in den Zeiten von Pflicht, Nutzen und Lust (Lok. Pl.)
bhāryā puṃsaḥ sahāyinī
die Gattin des Mannes Gefährtin (Nom. f.; Gen.)
videśagamane cāsya
und bei der Fremdreise für ihn (Lok.; Gen.)
saiva viśvāsakārikā
sie allein Vertrauen bewirkend (Nom. f.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert). Zusatzvers (star); kāntāra auch „schwer gangbarer Wald“.
yasya bhāryā sadā raktā tathā chandānuvartinī; vibhave 'pi hi saṃtoṣas tasya svarga ihaiva hi; sā bhāryā yā gṛhe dakṣā sā bhāryā yā pativratā; sā bhāryā yā priyaṃ brūte sā bhāryā yā manoramā; yasya bhāryā guṇajñā ca bhartāram anugāminī; yā cātīva hi saṃhṛṣṭā sā śrīḥ sākṣān na vai dhanam
„Wessen Gattin stets zugeneigt ist und sich seinem Willen fügt, dessen Zufriedenheit auch bei [bescheidenem] Besitz [macht] seinen Himmel schon hier. Die ist Gattin, die im Haus tüchtig ist; die ist Gattin, die dem Gatten treu ist; die ist Gattin, die Liebes spricht; die ist Gattin, die das Herz erfreut. Wessen Gattin die Vorzüge [des Gatten] kennt und dem Gatten folgt und über die Maßen glücklich ist, die ist leibhaftig Glück, nicht bloß Reichtum.
Wort für Wort
yasya bhāryā sadā raktā
wessen Gattin stets zugetan (Gen.; Nom. f.)
tathā chandānuvartinī
und dem Willen folgend (Nom. f.)
vibhave 'pi hi saṃtoṣaḥ
auch bei [geringem] Vermögen Zufriedenheit (Lok.; Nom.)
tasya svarga ihaiva hi
dessen Himmel schon hier (Gen.; Nom.)
sā bhāryā yā gṛhe dakṣā
die ist Gattin, die im Haus geschickt ist (Nom. f.; Lok.)
sā bhāryā yā pativratā
die ist Gattin, die dem Gatten gelobt [treu] ist
sā bhāryā yā priyaṃ brūte
die ist Gattin, die Liebes spricht (3.Sg.Präs. Med.)
sā bhāryā yā manoramā
die ist Gattin, die herzerfreuend ist
yasya bhāryā guṇajñā ca
wessen Gattin die Vorzüge kennend (Nom. f.)
bhartāram anugāminī
dem Gatten nachfolgend (Akk.; Nom. f.)
yā cātīva hi saṃhṛṣṭā
und die überaus froh ist (Nom. f.)
sā śrīḥ sākṣān na vai dhanam
die ist selbst Glück, nicht wahrlich [bloß] Reichtum (Nom.; Adv.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert). Zusatzvers (star); vibhave 'pi: „selbst bei [geringem] Vermögen“ ergänzt.
Es gibt keinen Verwandten, der der Gattin gleicht; es gibt keine Zuflucht, die der Gattin gleicht; es gibt in der Welt keinen Helfer bei der Erfüllung der Pflicht, der der Gattin gleicht.
Wort für Wort
nāsti bhāryāsamo bandhuḥ
nicht gibt es einen der Gattin gleichen Verwandten (Nom.)
nāsti bhāryāsamā gatiḥ
nicht gibt es eine der Gattin gleiche Zuflucht (Nom. f.)
nāsti bhāryāsamo loke
nicht gibt es in der Welt einen der Gattin gleichen (Lok.)
Ach, ohne Feuer verbrennt mir die Masse meiner Glieder! Die Gattentreue, Tugendhafte, mir teurer als das Leben [fehlt mir].
Wort für Wort
aho mama vinā vahniṃ
ach, mir ohne Feuer (Interj.; Gen.; Präp. + Akk.)
dahyate gātrasaṃcayam
brennt die Gliedermenge (Pass. 3.Sg.; Akk./Nom. n.)
pativratadharā sādhvī
die Gattentreue-Pflicht Tragende, Tugendhafte (Nom. f.)
prāṇebhyo 'pi garīyasī
selbst mehr als das Leben wiegend (Nom. f. Komp.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert). Zusatzvers (star); die Konstruktion ist verkürzt, „[fehlt mir]“ ergänzt und der Sinn unsicher [?].
kapoty uvāca; aho 'tīva subhāgyāhaṃ yasyā me dayitaḥ patiḥ; asato vā sato vāpi guṇān evaṃ prabhāṣate
Die Taube sprach: „Ach, ich bin überaus glücklich, dass mein Gatte, mir lieb, so [meine] Vorzüge rühmt, ob sie nun wirklich da sind oder nicht.
Wort für Wort
kapoty uvāca
die Taube sprach
aho 'tīva subhāgyāham
ach, überaus glücklich [bin] ich (Nom. f.)
yasyā me dayitaḥ patiḥ
deren mein geliebter Gatte [ist] (Gen. f.; Gen.)
asato vā sato vāpi guṇān
nicht vorhandene oder vorhandene Vorzüge (Gen. Sg.; Akk. Pl.)
evaṃ prabhāṣate
so spricht er aus (3.Sg.Präs. Med.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert). Zusatzvers (star); asato/sato Gen. als „ob [sie] nicht [sind] oder sind“ gedeutet, [?].
hanta vakṣyāmi te śreyaḥ śrutvā ca kuru tat tathā; śaraṇāgatasaṃtrātā bhava kānta viśeṣataḥ
„Wohlan, ich will dir sagen, was gut für dich ist; höre es und tu es so. Sei, mein Geliebter, besonders ein Retter dessen, der bei dir Zuflucht gesucht hat.
Wort für Wort
hanta vakṣyāmi te śreyaḥ
wohlan, ich will dir das Heil sagen (Fut. 1.Sg.; Dat./Gen.)
Der Lebensunterhalt, der uns nach Geburtspflicht der Tauben zugeteilt ist: Dem soll ein Selbstbeherrschter wie du stets nachgehen, [und zwar] auf gerechte Weise.
Wort für Wort
yāsmākaṃ vihitā vṛttiḥ
die Lebensweise, die uns bestimmt ist (Nom. f.; Gen. Pl.; Part.)
kāpotī jātidharmataḥ
eine taubenhafte, nach der Standespflicht (Nom. f.; Abl.-Adv.)
sā nyāyyātmavatā nityam
sie ist von einem Rechten, Selbstbeherrschten stets (Nom. f.; Instr.)
tvadvidhenābhivartitum
von einem wie du zu befolgen (Instr.; Inf. mit Gerundivsinn)
nyāyyā ātmavatā: „rechtmäßig“ und „von einem Selbstbeherrschten“; abhivartitum als Inf. passivisch gebraucht [?].
sa tvaṃ saṃtānavān adya putravān api ca dvija; tat svadehe dayāṃ tyaktvā dharmārthau parigṛhya vai; pūjām asmai prayuṅkṣva tvaṃ prīyetāsya mano yathā
Du bist heute einer mit Nachkommen und hast einen Sohn, o Zweigeborener; darum gib die Rücksicht auf den eigenen Leib auf, halte dich an Pflicht und Nutzen und erweise ihm Ehre, so dass sein Herz erfreut werde.
Wort für Wort
sa tvaṃ saṃtānavān adya
du also, mit Nachkommenschaft heute (Nom.)
putravān api ca dvija
und auch mit einem Sohn, o Zweigeborener (Nom.; Vok.)
tat svadehe dayāṃ tyaktvā
darum im eigenen Leib die Schonung aufgegeben habend (Lok.; Abs.)
dharmārthau parigṛhya vai
Pflicht und Nutzen ergreifend wahrlich (Akk. Du.; Abs.)
pūjām asmai prayuṅkṣva tvam
Verehrung diesem erweise du (Imp. Med.)
prīyetāsya mano yathā
so dass erfreut würde sein Herz (Pass. Opt.; Nom. n.)
putravān: aus dem Kontext erschlossen, dass ein Kind vorhanden ist; svadehe dayāṃ tyaktvā wörtlich „Mitleid mit dem eigenen Körper aufgegeben“.
sa patnyā vacanaṃ śrutvā dharmayuktisamanvitam; harṣeṇa mahatā yukto bāṣpavyākulalocanaḥ
Als er die Rede seiner Gattin hörte, die mit Rechtlichkeit und Vernunft verbunden war, wurde er von großer Freude erfüllt, mit tränenverschleierten Augen.
Wort für Wort
sa patnyā vacanaṃ śrutvā
er, nachdem er der Gattin Rede gehört (Nom.; Gen./Lok.; Abs.)
susaṃdīptaṃ mahat kṛtvā tam āha śaraṇāgatam; pratāpaya suvisrabdhaṃ svagātrāṇy akutobhayaḥ
Nachdem er es zu einer großen, hell lodernden Flamme gemacht hatte, sagte er zu dem Schutzsuchenden: „Wärme dich ganz zutraulich, deine Glieder, ohne Furcht von irgendwoher.“
Wort für Wort
susaṃdīptaṃ mahat kṛtvā
hell entzündet, groß gemacht habend (Abs.)
tam āha śaraṇāgatam
zu ihm sagte er, dem Schutzsuchenden (Akk.; Perf.)
pratāpaya suvisrabdhaṃ
wärme [dich], ganz zutraulich (Imp. 2.Sg. Kaus.; Adv.)
svagātrāṇy akutobhayaḥ
die eigenen Glieder, ohne Furcht von irgendwoher (Akk.Pl.; Nom.)
So angesprochen, sprach der Jäger „So sei es“ und wärmte seine Glieder; als die Lebenskräfte durch das Feuer zurückgekehrt waren, sprach er dann zum Vogel.
Wort für Wort
sa tathoktas tathety uktvā
so angesprochen, „so sei es“ gesagt habend (Part.; Abs.)
lubdho gātrāṇy atāpayat
der Jäger wärmte die Glieder (Nom.; Impf. Kaus.)
agnipratyāgataprāṇaḥ
durch Feuer die zurückgekehrte Lebenskraft habend (Bahuvrīhi, Nom.)
Von großer Freude erfüllt, [sprach er] das Wort, mit verwirrten Augen; und so, nachdem er diesen Vogel nach dem vorschriftsgemäßen Tun gesehen hatte.
Wort für Wort
harṣeṇa mahatāviṣṭaḥ
von großer Freude erfüllt (Instr.; Nom.)
vākyaṃ vyākulalocanaḥ
das Wort, mit verwirrten Augen (Akk.; Bahuvrīhi Nom.)
tathemaṃ śakuniṃ dṛṣṭvā
und so, diesen Vogel gesehen habend (Akk.; Abs.)
vidhidṛṣṭena karmaṇā
durch das vorschriftsgemäße Tun (Instr.)
Zusatzpassage der kritischen Ausgabe (nur in einem Teil der Handschriften überliefert). Zusatzstrophe, wohl Dublette zu 142.021 und 142.022; Satzbau lückenhaft [Anm.: Verb fehlt].