Kapitel 56: rājadharmopakrama
Yudhiṣṭhiras Bitte um die Königspflichten und Bhīṣmas erste Unterweisung
Yudhiṣṭhira bittet Bhīṣma um die Lehre der Königspflichten; Bhīṣma beginnt mit Götter- und Brahmanenverehrung, Tatkraft, Wahrheit und dem rechten Maß zwischen Milde und Strenge des Königs.
Vaiśaṃpāyana sprach: Nachdem Yudhiṣṭhira sich vor Hṛṣīkeśa verneigt, den Großvater begrüßt und alle Ehrwürdigen um Erlaubnis gebeten hatte, befragte er [Bhīṣma].
Wort für Wort
vaiśaṃpāyana uvāca
Vaiśaṃpāyana sprach (3.Sg.Perf.)
praṇipatya hṛṣīkeśam
nachdem er sich verneigt hatte vor Hṛṣīkeśa (Abs./Akk.)
abhivādya pitāmaham
den Großvater begrüßt habend (Abs./Akk.)
anumānya gurūn sarvān
alle Ehrwürdigen um Erlaubnis gebeten habend (Abs./Akk.Pl.)
rājyaṃ vai paramo dharma iti dharmavido viduḥ; mahāntam etaṃ bhāraṃ ca manye tad brūhi pārthiva
„Die Königsherrschaft ist die höchste Pflicht“, so wissen es die Kenner der Pflicht; ich halte sie aber für eine gewaltige Last. Das sage mir, o Fürst.“
Die Dreiheit [von Pflicht, Nutzen und Lust] ist in den Königspflichten fest verankert, Kaurava; und auch die Pflicht der Erlösung ist hier deutlich und vollständig eingeschlossen.
Wort für Wort
trivargo 'tra samāsaktaḥ
die Dreiheit hier eng verbunden (Nom.Sg.m./Part.Perf.Pass.)
rājadharmeṣu kaurava
in den Königspflichten, Kaurava (Lok.Pl./Vok.)
mokṣadharmaś ca vispaṣṭaḥ
und die Pflicht der Erlösung, klar (Nom.)
sakalo 'tra samāhitaḥ
vollständig hier enthalten (Nom.Sg.m./Part.Perf.Pass.)
atra vai saṃpramūḍhe tu dharme rājarṣisevite; lokasya saṃsthā na bhavet sarvaṃ ca vyākulaṃ bhavet
Wenn aber in diesem, von königlichen Sehern gepflegten Dharma Verwirrung eintritt, kann die Ordnung der Welt nicht bestehen, und alles gerät in Aufruhr.
Wort für Wort
atra vai saṃpramūḍhe tu dharme
wenn aber hier verwirrt ist der Dharma (Lok.abs.)
rājarṣisevite
von königlichen Sehern gepflegt (Lok.Sg.)
lokasya saṃsthā na bhavet
des Volkes/der Welt Bestand nicht wäre (Gen./Opt.)
Bhīṣma sprach: Verneigung dem großen Dharma, Verneigung Kṛṣṇa, dem Schöpfer! Nachdem ich mich vor den Brahmanen verneigt habe, werde ich die ewigen Pflichten verkünden.
Wort für Wort
bhīṣma uvāca
Bhīṣma sprach (3.Sg.Perf.)
namo dharmāya mahate
Verneigung dem großen Dharma (Dat.)
namaḥ kṛṣṇāya vedhase
Verneigung Kṛṣṇa, dem Schöpfer (Dat.)
brāhmaṇebhyo namaskṛtya
vor den Brahmanen Verehrung erwiesen habend (Dat.Pl./Abs.)
dharmān vakṣyāmi śāśvatān
die Pflichten werde ich verkünden, die ewigen (Akk.Pl./1.Sg.Fut.)
ādāv eva kuruśreṣṭha rājñā rañjanakāmyayā; devatānāṃ dvijānāṃ ca vartitavyaṃ yathāvidhi
Ganz zu Beginn, bester der Kuru, muss der König, aus dem Wunsch [die Untertanen] zu erfreuen, sich gegenüber den Göttern und den Zweimalgeborenen vorschriftsgemäß verhalten.
Wort für Wort
ādāv eva kuruśreṣṭha
gleich zu Beginn, Bester der Kuru (Lok./Vok.)
rājñā rañjanakāmyayā
vom König aus Wunsch zu erfreuen (Instr./Instr.)
devatānāṃ dvijānāṃ ca
gegenüber Göttern und Zweimalgeborenen (Gen.Pl.)
vartitavyaṃ yathāvidhi
ist zu verfahren, vorschriftsgemäß (Gerundiv/Adv.)
sādhāraṇaṃ dvayaṃ hy etad daivam utthānam eva ca; pauruṣaṃ hi paraṃ manye daivaṃ niścityam ucyate
Gemeinsam ist dieses Paar: Schicksal und Tatkraft. Das Menschenwerk aber halte ich für das Höhere; das Schicksal gilt [nur] als ein nachträglich Festgestelltes [?].
Wort für Wort
sādhāraṇaṃ dvayaṃ hy etat
gemeinsam [ist] dieses Paar (Nom.n.)
daivam utthānam eva ca
Schicksal und Tatkraft eben (Nom.)
pauruṣaṃ hi paraṃ manye
das Menschenwerk aber halte ich für höher (Nom./Adj./1.Sg.Präs.)
daivaṃ niścityam ucyate
das Schicksal wird als Festgestelltes [?] genannt (Nom./Gerundiv/3.Sg.Pass.)
niścityam ucyate: unsicher; wörtlich etwa ‚nach Erwägung/als Ausgemachtes wird [das Schicksal] genannt‘.
ṛṣīṇām api rājendra satyam eva paraṃ dhanam; tathā rājñaḥ paraṃ satyān nānyad viśvāsakāraṇam
Auch für Seher, König der Könige, ist Wahrheit das höchste Gut; ebenso gibt es für den König keine andere höchste Ursache des Vertrauens als die Wahrheit.
Wort für Wort
ṛṣīṇām api rājendra
auch der Seher, Herr der Könige (Gen.Pl./Vok.)
satyam eva paraṃ dhanam
Wahrheit allein [ist] höchstes Gut (Nom./Nom.)
tathā rājñaḥ paraṃ satyāt
so für den König höher als Wahrheit (Gen./Abl.)
nānyad viśvāsakāraṇam
nicht anderes [ist] Ursache des Vertrauens (Nom.n.)
guṇavāñ śīlavān dānto mṛdur dharmyo jitendriyaḥ; sudarśaḥ sthūlalakṣyaś ca na bhraśyeta sadā śriyaḥ
Ein tugendhafter, charaktervoller, gezügelter, milder, gerechter, sinnenbezwingender, gut anzuschauender und weitherziger [?] [König] würde niemals das Glück verlieren.
Wort für Wort
guṇavāñ śīlavān dānto
tugendhaft, charaktervoll, gezügelt (Nom.)
mṛdur dharmyo jitendriyaḥ
mild, gerecht, sinnenbezwingend (Nom.)
sudarśaḥ sthūlalakṣyaś ca
gut anzusehen und weitherzig [?] (Nom.)
na bhraśyeta sadā śriyaḥ
würde nicht abfallen stets vom Glück (3.Sg.Opt./Abl.)
Und unantastbar sollen dir stets die Brahmanen sein, bester der Spendenden; denn dies ist das höchste Wesen in der Welt, Bhārata: die sogenannten Brahmanen.
Wort für Wort
adaṇḍyāś caiva te nityaṃ
und straflos/unantastbar für dich stets (Nom.Pl./Gen.)
viprāḥ syur dadatāṃ vara
sollen die Brahmanen sein, Bester der Gebenden (Nom.Pl./Opt./Vok.)
bhūtam etat paraṃ loke
dies [ist] das höchste Wesen in der Welt (Nom.n./Lok.)
Auch von Manu, dem Hochgesinnten, König der Könige, wurden zwei Strophen gesungen; in [Bezug auf] die eigenen Pflichten, Kauravya, solltest du sie dir zu Herzen nehmen.
Wort für Wort
manunā cāpi rājendra
auch von Manu, Herr der Könige (Instr./Vok.)
gītau ślokau mahātmanā
gesungen zwei Strophen von dem Hochgesinnten (Nom.Du./Instr.)
dharmeṣu sveṣu kauravya
in den eigenen Pflichten, Kauravya (Lok.Pl./Vok.)
hṛdi tau kartum arhasi
ins Herz sie zu legen sollst du (Lok./Akk.Du./Inf./2.Sg.)
Aus Wasser [entstand] das Feuer, aus dem Brahman die Kṣatra-Macht, aus Stein das Eisen; ihre allesdurchdringende Glut wird in den eigenen Mutterschößen gestillt.
Wort für Wort
adbhyo 'gnir
aus den Wassern das Feuer (Abl.Pl./Nom.)
brahmataḥ kṣatram
aus dem Brahman die Kṣatra-Macht (Abl./Nom.)
aśmano loham utthitam
aus dem Stein das Eisen entstanden (Abl./Nom./Part.)
teṣāṃ sarvatragaṃ tejaḥ
deren allgegenwärtige Glut (Gen.Pl./Nom.)
svāsu yoniṣu śāmyati
in den eigenen Mutterschößen erlischt sie (Lok.Pl./3.Sg.Präs.)
etaj jñātvā mahārāja namasyā eva te dvijāḥ; bhaumaṃ brahma dvijaśreṣṭhā dhārayanti śamānvitāḥ
Dies erkennend, Großkönig, sind jene Zweimalgeborenen zu verehren; das irdische Brahman [?] tragen die besten der Zweimalgeborenen, von Gelassenheit erfüllt.
Wort für Wort
etaj jñātvā mahārāja
dies erkannt habend, Großkönig (Abs./Vok.)
namasyā eva te dvijāḥ
zu verehren eben jene Zweimalgeborenen (Nom.Pl.Gerundiv)
bhaumaṃ brahma
das irdische Brahman [?] (Akk.)
dvijaśreṣṭhā dhārayanti
die Besten der Zweimalgeborenen tragen (Nom.Pl./3.Pl.Kaus.)
śamānvitāḥ
mit Gelassenheit versehen (Nom.Pl.)
bhaumaṃ brahma: ‚irdisches Brahman‘ (die Brahmanen als Träger des heiligen Wissens auf Erden) unsicher.
evaṃ caiva naravyāghra lokatantravighātakāḥ; nigrāhyā eva satataṃ bāhubhyāṃ ye syur īdṛśāḥ
Und ebenso, Tiger unter den Männern, sind diejenigen, die solcherart Zerstörer der Ordnung der Welt sind, stets mit den Armen [d. h. mit Gewalt] niederzuhalten.
Wort für Wort
evaṃ caiva naravyāghra
und ebenso, Männertiger (Adv./Vok.)
lokatantravighātakāḥ
Zerstörer der Weltordnung (Nom.Pl.)
nigrāhyā eva satataṃ
niederzuhalten eben stets (Nom.Pl.Gerundiv)
bāhubhyāṃ ye syur īdṛśāḥ
mit den Armen, die es sind derartige (Instr.Du./Nom.Pl./Opt.)
udyamya śastram āyāntam api vedāntagaṃ raṇe; nigṛhṇīyāt svadharmeṇa dharmāpekṣī nareśvaraḥ
Auch wenn selbst ein Kenner des Vedānta mit erhobener Waffe im Kampf heranstürmt, soll der Herr der Menschen, auf den Dharma bedacht, ihn gemäß der eigenen Pflicht niederhalten.
Wort für Wort
udyamya śastram āyāntam
die Waffe erhoben habend heranrückend (Abs./Akk.Sg.Part.)
api vedāntagaṃ raṇe
auch einen Vedānta-Kundigen im Kampf (Akk./Lok.)
nigṛhṇīyāt svadharmeṇa
soll niederhalten gemäß der eigenen Pflicht (3.Sg.Opt./Instr.)
vinaśyamānaṃ dharmaṃ hi yo rakṣati sa dharmavit; na tena bhrūṇahā sa syān manyus taṃ manum ṛcchati
Wer den untergehenden Dharma schützt, der ist ein Kenner des Dharma; dadurch wird er nicht zum Embryotöter; der Zorn trifft jenen Menschen [nämlich den Angreifer?] [?].
Wort für Wort
vinaśyamānaṃ dharmaṃ hi
den untergehenden Dharma nämlich (Akk./Part.Präs.)
yo rakṣati sa dharmavit
wer schützt, der [ist] Dharma-Kenner (Nom./3.Sg./Nom.)
na tena bhrūṇahā sa syāt
dadurch nicht Embryotöter er wäre (Instr./Nom./Opt.)
manyus taṃ manum ṛcchati
der Zorn jenen Menschen [?] trifft (Nom./Akk./3.Sg.Präs.)
Zweite Vershälfte unsicher: manyus taṃ manum ṛcchati; gedeutet als ‚der Zorn (manyu) trifft ihn, den Menschen (manu)‘; alternativ Bezug auf Manu.
evaṃ caiva naraśreṣṭha rakṣyā eva dvijātayaḥ; svaparāddhān api hi tān viṣayānte samutsṛjet
Und ebenso, bester der Männer, sind die Zweimalgeborenen unbedingt zu schützen; selbst wenn sie sich gegen ihn vergangen haben, soll er sie am Rande des Reiches entlassen.
Wort für Wort
evaṃ caiva naraśreṣṭha
und ebenso, bester der Männer (Vok.)
rakṣyā eva dvijātayaḥ
sind doch zu schützen, die Zweimalgeborenen (Gerundiv, Nom.Pl.)
sva-aparāddhān api hi tān
selbst die sich gegen ihn Vergangenen, eben diese (Akk.Pl.)
abhiśastam api hy eṣāṃ kṛpāyīta viśāṃ pate; brahmaghne gurutalpe ca bhrūṇahatye tathaiva ca
Auch bei einem von ihnen, der [eines schweren Vergehens] beschuldigt ist, soll er Mitleid haben, Herr der Menschen; [selbst] bei einem Brahmanenmörder, einem, der das Lager des Lehrers geschändet hat, und ebenso bei einem Embryotöter,
Wort für Wort
abhiśastam api hi eṣām
auch einen Beschuldigten von diesen (Akk.Sg./Gen.Pl.)
kṛpāyīta
soll er Mitleid haben (3.Sg.Opt.Med.)
viśāṃ pate
Herr der Menschen (Vok.)
brahmaghne gurutalpe ca
bei einem Brahmanenmörder und bei einem Lehrerbett-Schänder (Lok.)
bhrūṇahatye tathaiva ca
und ebenso bei Embryotötung/einem Embryotöter (Lok.)
Konstruktion über Vers 34-35 hinweg: der Satz läuft in Einheit 35 weiter.
dayitāś ca narās te syur nityaṃ puruṣasattama; na kośaḥ paramo hy anyo rājñāṃ puruṣasaṃcayāt
Und beliebt sollen ihm diese Menschen stets sein, bester der Männer; denn keinen anderen höchsten Schatz gibt es für Könige als die Ansammlung von Menschen.
Wort für Wort
dayitāḥ ca narāḥ te syuḥ
und beliebt sollen diese Menschen sein (Nom.Pl., 3.Pl.Opt.)
durgeṣu ca mahārāja ṣaṭsu ye śāstraniścitāḥ; sarveṣu teṣu manyante naradurgaṃ sudustaram
Unter den sechs Festungen, die durch die Lehrbücher festgelegt sind, halten sie unter allen diesen die Menschenfestung für die schwerst zu überwindende.
Wort für Wort
durgeṣu ca mahārāja
und unter den Festungen, großer König (Lok.Pl., Vok.)
ṣaṭsu ye śāstra-niścitāḥ
unter den sechs, die durch die Lehre festgestellt sind (Lok.Pl.)
sarveṣu teṣu
unter allen diesen (Lok.Pl.)
manyante
halten sie dafür (3.Pl.Med.)
nara-durgam
die Menschenfestung (Akk.Sg.n.)
su-dustaram
sehr schwer zu überwinden (Akk.Sg.n., Superl.-Sinn)
Darum soll der Weise gegenüber den vier Ständen stets Mitgefühl üben; ein König, der tugendhaft und wahrhaftig in der Rede ist, erfreut die Untertanen.
Wort für Wort
tasmāt nityaṃ dayā kāryā
darum ist stets Mitgefühl zu üben (Abl., Nom.Sg.f., Gerundiv)
cāturvarṇye vipaścitā
gegenüber den vier Ständen, vom Weisen (Lok., Instr.)
Ein Pferd oder auch einen Elefanten oder einen Wagen, die dem König genehm sind, besteigen sie ohne Achtung, wenn der Herrscher mild und leicht erfreut ist.
Wort für Wort
hayaṃ vā dantinam vā api
ein Pferd oder auch einen Elefanten (Akk.)
ratham nṛpati-saṃmatam
einen Wagen, vom König geschätzt (Akk.Sg.)
adhirohanti anādṛtya
besteigen sie, ohne Achtung (3.Pl., Abs.)
harṣule pārthive mṛdau
bei einem leicht erfreuten, milden Herrscher (Lok.Abs.)
visraṃsayanti mantraṃ ca vivṛṇvanti ca duṣkṛtam; līlayā caiva kurvanti sāvajñās tasya śāsanam; alaṃkaraṇabhojyaṃ ca tathā snānānulepanam
Sie verraten den Rat und decken die Missetat auf; spielerisch und verächtlich führen sie seinen Befehl aus; und Schmuck, Speise, ebenso Bad und Salbung [beanspruchen sie] [?].
Wort für Wort
visraṃsayanti mantram ca
und lassen den Rat durchsickern (3.Pl.Kaus., Akk.)
vivṛṇvanti ca duṣkṛtam
und enthüllen die Missetat (3.Pl., Akk.)
līlayā ca eva kurvanti
und spielerisch tun sie (Instr., 3.Pl.)
sa-avajñāḥ tasya śāsanam
verächtlich seinen Befehl (Nom.Pl., Akk.)
alaṃkaraṇa-bhojyaṃ ca
und Schmuck und Speise (Akk.Sg.n.)
tathā snāna-anulepanam
ebenso Bad und Salbung (Akk.Sg.n.)
Der letzte Pāda ist ohne Verb; die Ergänzung ist unsicher.
na vṛttyā parituṣyanti rājadeyaṃ haranti ca; krīḍituṃ tena cecchanti sasūtreṇeva pakṣiṇā; asmatpraṇeyo rājeti loke caiva vadanty uta
Mit ihrem Unterhalt sind sie nicht zufrieden und nehmen [sich] das dem König Zustehende; sie wollen mit ihm spielen wie mit einem Vogel am Faden; und sie sagen auch in der Welt: ‚Der König ist von uns zu lenken.‘
Wort für Wort
na vṛttyā parituṣyanti
sie sind nicht zufrieden mit dem Unterhalt (Instr., 3.Pl.)
rāja-deyaṃ haranti ca
und nehmen das dem König Zustehende (Akk., 3.Pl.)
krīḍitum tena ca icchanti
und wollen mit ihm spielen (Inf., Instr., 3.Pl.)
sasūtreṇa iva pakṣiṇā
wie mit einem Vogel am Faden (Instr.)
asmat-praṇeyaḥ rājā iti
von uns zu lenken [sei] der König, so (Gerundiv Nom.)